DBV beendet Zusammenarbeit mit Juliane Schenk

Ausschluss aus dem Kader mit sofortiger Wirkung +++ WM-Start wird ermöglicht

 

(03.06.2013, CP) Das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) hat die zweimalige Vize-Europameisterin und aktuelle Weltranglistendritte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), mit sofortiger Wirkung aus dem Kader ausgeschlossen. Damit zogen die Verantwortlichen die Konsequenzen aus bereits seit mehreren Jahren bestehenden Differenzen mit der 30 Jahre alten dreimaligen Olympiateilnehmerin, die nun einen Höhepunkt erreichten: Juliane Schenk hatte am 31. Mai 2013 per Pressemitteilung ihren Rücktritt aus der deutschen Badminton-Nationalmannschaft zum Jahresende bekannt gegeben und darin die Verantwortlichen im DBV scharf angegriffen.

 

Nach vielen Jahren der Förderung und einer im Ergebnis sehr erfolgreichen Zusammenarbeit sehen wir derzeit keine Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Juliane Schenk“, sagte DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst. Grund seien Verstöße seitens Juliane Schenk gegen übliche Verhaltensregeln sowie überzogene Forderungen der gebürtigen Krefelderin gegenüber dem Spitzenverband.


Im Nachgang zu den Olympischen Spielen in London haben wir Ende vergangenen Jahres unsere Erwartungen und Anforderungen gegenüber Juliane Schenk formuliert. Diese gelten im Übrigen für alle Athleten gleichermaßen", erläuterte Dietrich Heppner, der für den Leistungssport zuständige Vizepräsident im DBV.


Nach einem positiven Start im Jahr 2013 sagte Juliane Schenk kurzfristig und überraschend ihre Teilnahme an der Mixed-Team-WM in Malaysia (19. bis 26. Mai 2013) ab. Sie begründete dies unter anderem damit, dass – aus ihrer Sicht – die Verantwortlichen im DBV die Arbeit ihrer ehemaligen Mentaltrainerin und jetzigen Lebensgefährtin nicht ausreichend würdigen und anerkennen. „Dies ist aus verschiedenen Gründen unverständlich und als Absagegrund nicht zu akzeptieren“, sagte Chef-Bundestrainer Holger Hasse.

 

Zum einen akzeptierten DBV-Präsidium und -Trainerstab die Zusammenarbeit zwischen der amtierenden WM-Dritten Juliane Schenk und ihrer Mentaltrainerin. Soweit möglich, unterstützte der Verband diese sogar – auch finanziell. Zum anderen habe Juliane Schenk Anfang des laufenden Jahres mitgeteilt, dass sie nicht mehr mit ihrer langjährigen Mentaltrainerin zusammenarbeite. Bei der Suche nach einem potenziellen Nachfolger bot Holger Hasse Juliane Schenk seine Hilfe an. Allerdings: „Keiner der Vorschläge wurde akzeptiert. Ein offener Gedankenaustausch zu dem Thema war nicht möglich", so der Chef-Bundestrainer.

 

Neben der Absage für die Mixed-Team-WM sah sich die DBV-Führung zudem mit pauschalen und nicht nachvollziehbaren Vorwürfen seitens der dreimaligen Deutschen Meisterin im Dameneinzel konfrontiert. Nachdem Holger Hasse Juliane Schenk unmittelbar nach der Rückkehr aus Asien mitgeteilt hatte, dass eine vertrauens- und respektvolle Zusammenarbeit unter diesen Umständen nicht möglich sei, erklärte die Sportsoldatin der Bundeswehr zwei Tage später gegenüber den Verantwortlichen im DBV ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft zum Ende des Jahres 2013.

 

Am selben Tag informierten diese Juliane Schenk über die bereits am Vortag beschlossenen Konsequenzen in Zusammenhang mit ihrer Absage für die Mixed-Team-WM. Diese sahen unter anderem die Übernahme der durch den Startverzicht entstandenen Kosten seitens Juliane Schenk sowie eine Reduzierung der Turnierförderung vor. „Die danach von Juliane Schenk veröffentlichte Pressemitteilung, in welcher sie ihre Trennung vom DBV bekannt gab, enthielt wiederum unhaltbare und pauschale Vorwürfe, so dass aus unserer Sicht keine Basis mehr für eine weitere Zusammenarbeit gegeben ist. Kadergremium und Präsidium des DBV beschlossen daraufhin jeweils einstimmig den sofortigen Ausschluss von Juliane Schenk aus dem Bundeskader“, erläuterte DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst.

 

Eine Teilnahme an der in etwa zwei Monaten stattfindenden Individual-WM (4. bis 11. August 2013 in Guangzhou/China) und weiteren Turnieren wollen die Verantwortlichen im DBV Juliane Schenk allerdings nicht verwehren: „Sie ist aktuell die Nummer drei der Welt und hat damit die höchste Platzierung in ihrer Karriere inne.“ Es wäre daher „sportlich nicht gerechtfertigt“, sie von Wettkämpfen auszuschließen, meinte Chef-Bundestrainer Holger Hasse.

 

Juliane Schenk profitierte mehr als 15 Jahre von der jeweils höchsten Förderung des DBV und seiner Partner. Die zahlreichen Servicemöglichkeiten, die ihr dadurch zur Verfügung standen, nutzte sie bis zum jetzigen Zeitpunkt intensiv. Einzig die ihr angebotene sportpsychologische Unterstützung sowie mitunter die vorgesehenen Coachingmaßnahmen durch die zuständigen Trainer bei Turnieren nahm sie in den vergangenen Jahren nicht mehr in Anspruch. „Wir haben stets mit großer Offenheit und Toleranz auf ihre individuellen Wünsche reagiert“, betonte Karl-Heinz Kerst. Der DBV-Präsident fügte hinzu: „Wir sind der Auffassung, dass die Fördersysteme des DBV und seiner Partner, Mitspieler, Sparringspartner, Trainer sowie viele weitere ehren- und hauptamtliche Personen die Karriere von Juliane Schenk nachhaltig unterstützt haben. Umso mehr bedauern wir die sofortige Trennung von ihr. Wir sehen diese aber gleichermaßen als alternativlos an und wünschen Juliane Schenk für ihre weitere sportliche und private Zukunft alles Gute.“

 

 

Claudia Pauli

(Pressesprecherin DBV)

 

Juliane Schenk unter den drei „Besten im Westen“

An der Gala nahmen rund 1.400 Gäste teil. Fotos: Claudia Pauli.

Birgit Michels & Co.
Artistische Einlage.
Gruppenbild der Preisträger mit Moderatoren, Laudatoren, Ministerin Ute Schäfer (4.v.r.) und LSB NRW-Präsident Walter Schneeloch (3.v.r.).

NRW-Sportlerwahl 2012 +++ Preisverleihung im Rahmen einer Gala in Dortmund

Von Claudia Pauli

   

(16.12.2012, CP) Die Weltranglistenvierte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat eine weitere schöne Anerkennung für ihre hervorragenden Leistungen im nunmehr beinahe abgelaufenen Olympia-Jahr erfahren: Die 30 Jahre alte Vize-Europameisterin im Dameneinzel belegte bei der NRW-Sportlerwahl in der Kategorie „Sportlerin des Jahres“ Rang drei. Damit schnitt die WM-Dritte bei der jüngsten Abstimmung über die „Besten im Westen“ noch einmal besser ab als 2011, als sie auf Platz vier kam. Schon die Tatsache, dass die gebürtige Krefelderin, die am Badminton-Spitzensportzentrum in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch schon seit vielen Jahren in der Gastgeberstadt der YONEX German Open Badminton Championships (2013 vom 26. Februar bis zum 3. März und erneut in der RWE-Sporthalle) wohnt, zum zweiten Mal in Folge von der Experten-Jury nominiert worden war, ist ein bemerkenswerter Erfolg. Nicht zuletzt macht dies einmal mehr deutlich, dass die dynamische Racketsportart und speziell die Spitzenathletinnen und -athleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) von der Öffentlichkeit wahrgenommen und die Leistungen der Badmintonasse geachtet werden. Immerhin werden pro Kategorie nur fünf Personen ausgewählt, über welche die Bürger abstimmen können.

 

Die Rekordzahl von insgesamt fast 97.000 Stimmen wurde bei der Online-Wahl 2012 abgegeben. Die Preisträger erhielten am 14. Dezember 2012 im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 1.400 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien in Dortmund den entsprechenden FELIX-Award. Zur „Sportlerin des Jahres“ wählten die Bürger aus Nordrhein-Westfalen (NRW) nicht unerwartet Britta Heidemann, die Olympia-Zweite von London mit dem Degen (27.493 Stimmen). Die Fechterin setzte sich allerdings nur mit einem hauchdünnen Vorsprung von 778 Stimmen gegen Linda Stahl, Olympia-Dritte mit dem Speer, durch, die auf Rang zwei kam (26.715). Ich bin so glücklich, dieses Ding noch einmal in den Händen zu halten", meinte Britta Heidemann lachend, nachdem sie die ansprechende Glasplastik zum zweiten Mal nach 2008 erhalten hatte. Für Juliane Schenk votierten 17.549 Sportbegeisterte. Außerdem waren in dieser Kategorie die „Grande Dame“ des deutschen Turnens, die sechsmalige Olympia-Teilnehmerin Oksana Chusovitina (12.695), und Helena Fromm, Olympia-Dritte im Taekwondo (12.320), nominiert.

 

Juliane Schenk konnte an der Gala, zu welcher das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landessportbund (LSB NRW) gemeinsam eingeladen hatten, nicht teilnehmen, da sie wenige Stunden zuvor noch im chinesischen Shenzhen bei den BWF World Superseries Finals im Einsatz war. Dort verpasste sie am Freitag nach der Niederlage in ihrem abschließenden Gruppenspiel ja bekanntlich den Einzug ins Halbfinale.

 

Dafür wohnten mehrere andere Badminton-Nationalspielerinnen und eine frühere Top-Athletin des DBV der Verleihung der FELIX-Awards bei: Fabienne Deprez, Carla Nelte und Karin Schnaase waren kurz vor Beginn der vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) aufgezeichneten Gala von Ute Schäfer, der für den Sport zuständigen Ministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, mit der Sportehrenmedaille des Landes NRW ausgezeichnet worden (vgl. separater Artikel) und durften anschließend auch an der Preisverleihung teilnehmen. Sozusagen „Stammgast“ bei der besonderen Veranstaltung ist seit einigen Jahren Petra Reichel (geb. Overzier), die 2006 – nach ihrem herausragenden Auftritt bei der WM in der spanischen Hauptstadt Madrid (Gewinn der Bronzemedaille) – zur „Sportlerin des Jahres“ in NRW gewählt worden war. Die Mutter zweier Kinder, die seit rund sechs Jahren nicht mehr international aufschlägt, verfolgte die Veranstaltung unter anderem gemeinsam mit ihrem Ehemann Boris und ihrer Schwester Birgit Michels. Eigentlich sollte auch Birgit Michels am 14. Dezember die NRW-Sportehrenmedaille erhalten. Doch die Sportsoldatin der Bundeswehr musste ihre Teilnahme an der kleinen Zeremonie absagen, da sie aufgrund eines Bundeswehrlehrgangs, den sie seit einigen Wochen und noch bis kurz vor Weihnachten absolvieren muss, nicht rechtzeitig zu Beginn der Ehrung in Dortmund hätte sein können. Sie stieß zur Gala dazu und genoss wie ihre Tischnachbarinnen und -nachbarn den Abend in der Westfalenhalle, der neben den Preisverleihungen zudem kulinarische, musikalische, artistische und komödiantische Höhepunkte aufwies. Durch das Programm führte auf sehr angenehme Weise Sportmoderator Claus Lufen (WDR) zusammen mit seiner Kollegin Anke Feller, die zugleich als Vorstandsvorsitzende der Sportstiftung NRW fungiert.

 

Die Bürger konnten 2012 über einen Zeitraum von etwa viereinhalb Wochen in insgesamt sieben Kategorien ihre Favoriten wählen. In sechs Kategorien hatte eine Experten-Jury eine Vorauswahl vorgenommen, so dass sich die Sportfans zwischen jeweils fünf Personen bzw. fünf Teams entscheiden mussten. Einzig im Zusammenhang mit dem „Fußball-FELIX“ waren keine Kandidat(inn)en vorgegeben worden, sondern die Wähler durften frei eine/n Einzelspieler/in bzw. Trainer/in vorschlagen.

 

Herzlich willkommen zum großen Fest des Spitzensports in NRW! Wir wollen heute die Besten des Sports in NRW auszeichnen und feiern und uns zudem erinnern an die überwältigenden Olympischen Spiele und Paralympics mit fantastischen Gastgebern“, begrüßte Ministerin Ute Schäfer die Gäste. Sie dankte allen Sportlern für deren herausragende Leistungen und Erfolge sowie für die emotionalen Momente, für die sie gesorgt hatten. „Solche Leistungen zu erbringen, ist allerdings nur bei einem entsprechenden Umfeld möglich“, betonte Ute Schäfer. Daher gelte ihr Dank auch jenen Menschen, die im Hintergrund wirkten. Die Ministerin betonte zugleich, dass alle Nominierten den FELIX-Award verdient hätten.

 

Walter Schneeloch wies darauf hin, dass „in diesem ereignisreichen Sportjahr 2012 die Wahl keine leichte Aufgabe“ gewesen sei. „Ganz NRW ist stolz auf das, was die rund 150 Athleten aus NRW bei Olympia erreicht haben“, so der Präsident des LSB NRW. Die rund 97.000 abgegebenen Stimmen zeigten, welch „großes Interesse Ihnen entgegengebracht wird.“ Walter Schneeloch dankte ferner allen engagierten Vereinsvertretern für ihre Unterstützung, schließlich gäbe es diese Leistungen ohne ihren Einsatz nicht. Im Hinblick auf die Zukunft und vor dem Hintergrund der Diskussionen über die Förderung des Spitzensports meinte der Funktionär: „Wir brauchen ein klares Bekenntnis der gesamten Gesellschaft zum Leistungssport und zum Erfolg! Ein solches Bekenntnis reicht weit über den Sport hinaus.“

 

Die Gewinner der FELIX-Awards 2012:

 

·         „Sportler des Jahres“: Björn Otto (Leichtathletik)

·         „Sportlerin des Jahres“: Britta Heidemann (Fechten)

·         „Team des Jahres“: Julius Brink/Jonas Reckermann (Beachvolleyball)

·         „Newcomer/in des Jahres“: Maike Ziech (Judo)

·         „Trainer/in des Jahres“: Ralf Holtmeyer (Rudern)

·         „Behindertensportler/in des Jahres“: Jochen Wollmert (Tischtennis)

·         Fußball-FELIX: Marco Reus (Borussia Dortmund)

 

Weitere Informationen zur NRW-Sportlerwahl erhalten Sie im Internet unter www.nrw-sportlerdesjahres.de.

 

Gewann zum zweiten Mal nach 2008 den FELIX in der Kategorie "Sportlerin des Jahres": Fechterin Britta Heidemann.
Sorgte für einen musikalischen Leckerbissen: "Oceana".

 

 

Juliane Schenk erstmals die Nummer vier der Welt

(08.11.2012, CP) Die zweimalige Vize-Europameisterin Juliane Schenk hat eine weitere persönliche Bestleistung verzeichnet: Die 29 Jahre alte WM-Dritte von 2011 im Dameneinzel wurde am 8. November 2011 erstmals in ihrer langen und erfolgreichen Karriere in der Weltrangliste auf Platz vier geführt. Die bislang beste Platzierung war Rang sechs. Diesen hatte die gebürtige Krefelderin, die in der 1. Badminton-Bundesliga für den Deutschen Mannschaftsmeister SG EBT Berlin aufschlägt, schon mehrmals über mehrere Wochen belegt. So auch zuletzt. Als aktuelle Weltranglistenvierte ist Juliane Schenk zudem die am besten platzierte Europäerin. Vor ihr liegen im Ranking die Olympia-Zweite und amtierende Weltmeisterin Wang Yihan (China, Platz 1), die Olympiasiegerin Li Xuerui (China, Platz 2) und die Olympia-Dritte Saina Nehwal (Indien, Platz 3). Erst auf Rang sieben folgt in Tine Baun (Dänemark) eine weitere Spielerin vom „Alten Kontinent“. Die Plätze 5 und 6 belegen Chinesinnen. Zum Profil von Juliane Schenk auf der Homepage des Badminton-Weltverbandes BWF … (keine direkte Verlinkung möglich)

 

Juliane Schenk erneut im Rahmen der NRW-Sportlerwahl nominiert

Juliane Schenk bei der Individual-EM in Karlskrona im April 2012, bei der sie wie 2010 in Manchester die Silbermedaille gewann. Fotos: Claudia Pauli.

Stimmabgabe bis zum 2. Dezember 2012 möglich

 

Von Claudia Pauli

 

(02.11.2012) Traditionell werden die Sportfans in Nordrhein-Westfalen am Ende eines jeden Jahres aufgerufen darüber abzustimmen, wer aufgrund herausragender Leistungen in den Monaten zuvor mit einem der begehrten FELIX-Awards ausgezeichnet werden soll.

 

Vize-Europameisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) schaffte es 2012 zum zweiten Mal in Folge, im Rahmen der NRW-Sportlerwahl in der Kategorie „Sportlerin des Jahres“ nominiert zu werden. Damit ist die Sportsoldatin der Bundeswehr die einzige Athletin, welche die Experten-Jury 2011 und 2012 für die Wahl zur „Sportlerin des Jahres“ im bevölkerungsreichsten Bundesland vorschlug. Die WM-Dritte von 2011 im Dameneinzel, die am Badminton-Spitzensportzentrum (BSZ) in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch seit vielen Jahren in der Stadt am Fluss wohnt, kam im Vorjahr beim Sieg der Siebenkämpferin Jennifer Oeser (28 Prozent der abgegebenen Stimmen) auf Rang vier (17 Prozent). Zweifelsohne ist aber allein schon die Tatsache, zu den fünf „Besten im Westen“ in der jeweiligen Kategorie zu zählen, eine große Ehre.

 

2012 muss sich Juliane Schenk im Rennen um die Trophäe für den Gewinner der NRW-Sportlerwahl erneut gegen hoch dekorierte Konkurrentinnen behaupten: Als „Sportlerin des Jahres“ stehen ferner die „Grande Dame des Turnsports“, Oksana Chusovitina (EM-Silber am Sprung), die Olympia-Dritte im Taekwondo, Helena Fromm, die Olympia-Zweite im Fechten mit dem Degen, Britta Heidemann, und die Olympia-Dritte mit dem Speer, Linda Stahl, zur Wahl.

 

Darüber hinaus rufen die Veranstalter – Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) und Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJMS) des Landes Nordrhein-Westfalen – alle sportbegeisterten Bürgerinnen und Bürger aus NRW dazu auf, unter www.nrw-sportlerdesjahres.de für ihre Favoriten in den Kategorien „Sportler des Jahres“, „Team des Jahres“, „Trainer/in des Jahres“, Newcomer/in des Jahres” und „Behindertensportler/in des Jahres“ zu stimmen. Über die Vergabe des FELIX‘ in der letztgenannten Kategorie entscheidet 2012 erstmals die Allgemeinheit. Bislang bestimmte ein ausgewähltes Gremium, wer den Preis bekam. In diesen fünf Kategorien stehen – ebenso wie in der Kategorie „Sportlerin des Jahres“ fünf Personen bzw. Mannschaften zur Wahl.

 

Ein „Fußball-FELIX“ wird in diesem Jahr ebenfalls wieder verliehen. In dieser Kategorie wurden wie im Vorjahr jedoch keine Kandidatinnen und Kandidaten von der Experten-Jury nominiert, sondern die Bürgerinnen und Bürger dürfen frei eine/n Einzelspieler/in bzw. Trainer/in wählen.

 

Die Stimmabgabe kann bis zum 2. Dezember 2012 vorgenommen werden, die Verleihung der FELIX-Awards erfolgt am 14. Dezember im Rahmen einer Gala-Veranstaltung mit rund 1.200 Gästen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen in der Westfalenhalle in Dortmund. Die Ehrungen sind dabei in ein abwechslungsreiches Programm mit musikalischen, sportlichen und kulinarischen Höhepunkten eingebettet. Juliane Schenk wird allerdings aller Voraussicht nach an jenem Abend nicht in Deutschland weilen: Vom 12. bis zum 16. Dezember finden im chinesischen Shenzhen die BWF World Superseries Finals, das Jahresabschlussturnier des Badminton-Weltverbandes, statt. Und als derzeit in der Superseries-Wertung Führende gehört die 29 Jahre alte, dreimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel auch erneut zum illustren Teilnehmerfeld bei dieser besonderen Veranstaltung.  

 

 

Juliane Schenk gewinnt erstmals ein Superseries-Turnier

 

(24.06.2012, CP) Besser hätte die „Olympia-Generalprobe“ für Vize-Europameisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin/Setzplatz 2) nicht verlaufen können: Knapp fünf Wochen vor dem Beginn der Badmintonwettbewerbe (28. Juli bis 5. August 2012) im Rahmen der Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August 2012) gewann die 29 Jahre alte WM-Dritte im Dameneinzel zum ersten Mal in ihrer Karriere ein Superseries-Turnier. Auch für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutet dies eine Premiere: Bei einem Turnier dieser – seit 2007 existierenden – Kategorie war zuvor niemandem aus Deutschland ein Finalerfolg gelungen.

Bei den mit 200.000,- US-Dollar dotierten Singapore Open in Singapur (19. bis 24. Juni 2012) besiegte die Weltranglistensechste in einer Neuauflage des WM-Halbfinals von 2011 Vize-Weltmeisterin Cheng Shao Chieh aus Taiwan (Setzplatz 4) mit 21:11, 26:24. Das insgesamt dritte Superseries-Finale in ihrer Laufbahn hatte Juliane Schenk durch einen Zwei-Satz-Erfolg zum Auftakt über Salakjit Ponsana aus Thailand und drei Kräfte zehrende Drei-Satz-Siege, gegen Chen Xiao Jia (China), Porntip Buranaprasertsuk (Thailand) und Sung Ji Hyun (Korea/Setzplatz 3), erreicht.

In den beiden vorangegangenen Endspielen bei Turnieren dieser Kategorie, im April 2012 bei den India Open und im September 2011 bei den Japan Open, musste sich Juliane Schenk noch geschlagen geben. Der sogenannten „Superseries“ des Badminton-Weltverbandes BWF gehören die zwölf am höchsten dotierten Turniere an*. Der Superseries-Circuit ist seit 2011 zweigeteilt in Superseries Premier-Veranstaltungen (5) und Superseries-Veranstaltungen (7). Während bei den Superseries Premier-Turnieren wenigstens 350.000,- US-Dollar an Preisgeld ausgelobt werden, sind es bei den Superseries-Turnieren mindestens 200.000,- US-Dollar. Für ihren Finalerfolg in Singapur erhielt die Sportsoldatin der Bundeswehr ein Preisgeld in Höhe von 15.000,- US-Dollar.

Die Singapore Open stellten für die dreimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel das letzte Turnier vor den Spielen der XXX. Olympiade dar, bei denen sie als Rekordhalterin des DBV an den Start gehen wird: Juliane Schenk qualifizierte sich in diesem Jahr zum insgesamt dritten Mal für die Teilnahme an olympischen Badmintonwettbewerben – dies gelang zuvor niemandem aus Deutschland. Schon bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und 2008 in Peking schlug die Weltklasse-Athletin auf.

Juliane Schenk darf sich zudem über die Tatsache freuen, dass sie in der Weltrangliste des Badminton-Weltverbandes BWF aktuell die beste europäische Spielerin im Dameneinzel ist. Bei der Aktualisierung des Rankings am 21. Juni 2012 tauschte die gebürtige Krefelderin, die am Badminton-Spitzensportzentrum (BSZ) in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch schon seit vielen Jahren in der Stadt im Ruhrgebiet wohnt, den Platz mit Europameisterin Tine Baun. Juliane Schenk wird nun hinter vier Chinesinnen und der Inderin Saina Nehwal auf Platz sechs geführt, die Dänin auf Platz sieben.  

 

*: Bei den Olympischen Spielen sowie bei den verschiedenen Weltmeisterschaften (jeweils „BWF Events“) wird kein Preisgeld ausgeschrieben.

 

Juliane Schenk mit positivem Fazit zu ihrem Abschneiden in Indonesien

(15.06.2012, CP) Die WM-Dritte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat bei den mit 650.000,- US-Dollar dotierten Indonesia Open in Jakarta weiteres Selbstvertrauen für die Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August 2012) getankt: Bei dem Turnier der Kategorie Superseries Premier musste sich die zweimalige Vize-Europameisterin (2010 und 2012) erst im Viertelfinale knapp der chinesischen Weltranglistendritten Li Xuerui geschlagen geben. Auch in diesem Match bot die Weltranglistensiebte aus Deutschland nach eigener Aussage eine gute Leistung:

 

Nach dem verwandelten Matchball meiner Gegnerin Li Xuerui war schnell klar, dass ich die Halle erhobenen Hauptes verlassen werde. Dieses Match war auf Augenhöhe und meine heutige Leistung stärkt in mir einmal mehr den Glauben, dass das Spiel bei einem unserer nächsten Aufeinandertreffen genau anders herum laufen kann. Ich bin glücklich mit meiner Leistung, in der ich einem Sieg gegen eine der Top-Damen Chinas erneut sehr nahe gekommen bin. Im ersten Satz konnte Li sich gegen den Wind spielend einen Vorsprung erspielen, überließ mir in vielen Teilen die Initiative und konterte perfekt. Der zweite Satz war das Spiegelbild, dass auch ich unter vermeintlich leichteren Bedingungen ebenfalls in der Lage bin den Ton anzugeben und geschafft habe, das Spiel sehr variabel zu gestalten sowie das Feld für sie ‚groß’ zu machen. Im Entscheidungssatz war nach wie vor alles möglich, ich konnte stets eine gute Führung aufholen und meine Gegnerin bis zum Ende unter Druck setzen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen, vielleicht schon in London!“

 

Zuvor hatte Juliane Schenk gegen die Inderin Sindhu P. V. in zwei Sätzen gesiegt. „In unserem ersten Aufeinandertreffen überhaupt konnte ich am zweiten Turniertag der Indonesia Open eine solide sowie konzentrierte Leistung gegen Sindhu zeigen. Das war ein Match mit hohem Spieltempo, vielen guten Aktionen auf beiden Seiten und einer starken Präsenz meinerseits, das Spiel heute positiv für mich zu entscheiden. In der Defensive wurde ich durch die großgewachsene und aus dem Hinterfeld gefährliche Inderin gefordert, konnte aber aus einer stabilen Abwehr häufig starke Aktionen meiner Gegnerin lösen. Die Stimmung in der Halle ist wieder einmal großartig und es gibt mir Motivation morgen erneut in dem Hexenkessel Istora Senayan aufzuschlagen“, zog die dreimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel ein Fazit zur Achtelfinalpartie.

 

Zum Auftakt hatte Juliane Schenk Sapsiree Taerattanachai aus Thailand, ebenfalls in zwei Durchgängen, bezwungen. Dazu meinte die 29 Jahre alte Sportsoldatin der Bundeswehr: „Das war ein erfolgreicher Turniereinstieg in Indonesien. Die junge Thailänderin hat mir allerdings einiges abverlangt. Im Spielverlauf habe ich unterschiedliche Qualitäten gezeigt. Ich freue mich darüber, mit einem Rückstand von 1:8 im ersten Satz und einem Satzball gegen mich immer wieder den Weg zurück ins Spiel gefunden zu haben. Ich habe Einsatzbereitschaft gezeigt, mit viel Herz gespielt und stets an mich glauben können. Das steht am Ende dieses ersten Spieltages. Diese Erfahrungen vor Olympia sind wichtig für mich und ich hoffe auf ein paar weitere Top-Matches.“

 

In der kommenden Woche tritt Juliane Schenk bei den mit 200.000,- US-Dollar dotierten Singapore Open in Singapur (Superseries-Turnier) an.

 

Rekord verzeichnet

(Mai/Juni 2012, CP) Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat sich zum dritten Mal nach 2004 und 2008 für die Teilnahme an den Olympischen Spielen qualifiziert. Damit stellte die 29-Jährige einen Rekord auf: Bislang schaffte niemand aus dem DBV dreimal die Olympia-Qualifikation. In London wird Juliane Schenk im Dameneinzel antreten. badminton.de gratuliert herzlich zu diesem Erfolg! Lesen Sie die

-          Pressemitteilung zur Qualifikation

-          Pressemitteilung zur Nominierung

 

Juliane Schenk setzt ein weiteres Ausrufezeichen

Juliane Schenk bei der Individual-EM 2012, bei der sie die Silbermedaille gewann. Foto: CP.

 

(29.04.2012, CP) Vize-Europameisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat zum Abschluss der Qualifikationsphase für die Olympischen Sommerspiele in London (27. Juli bis 12. August 2012) einmal mehr ihr Potenzial angedeutet, in rund drei Monaten die erste Medaille für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) in der Geschichte der olympischen Badmintonwettbewerbe gewinnen zu können. Bei den mit 200.000,- US-Dollar dotierten India Open in Neu-Delhi/Indien (24. bis 29. April 2012) musste sich die 29 Jahre alte WM-Dritte im Dameneinzel als Nummer sechs der Setzliste erst im Finale geschlagen geben, nachdem sie unter anderem im Viertelfinale des Superseries-Turniers die topgesetzte Weltranglistendritte Wang Shixian in drei Sätzen bezwungen hatte.

In einer Neuauflage des Endspiels bei den YONEX German Open 2012 in Mülheim an der Ruhr (28. Februar bis 4. März) unterlag die gebürtige Krefelderin, die am Badminton-Spitzensportzentrum (BSZ) in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch schon seit vielen Jahren in der Stadt im Ruhrgebiet wohnt, Li Xuerui (Setzplatz 2) mit 21:14, 17:21, 8:21. Damit verzeichnete die chinesische Weltranglistenvierte im insgesamt vierten Aufeinandertreffen mit der aktuellen Weltranglistenachten aus Deutschland den vierten Sieg. Juliane Schenk gelang es in der 47 Minuten währenden Partie im Rahmen der India Open allerdings erstmals, der Asiatin einen Satz abzunehmen.

Eine fantastische Woche mit vielen goldenen Leistungen ist zu Ende. Auch heute habe ich erneut meine Stärke aufblitzen lassen. Ich gedulde mich weiterhin und bin der festen Überzeugung, dass alles zu seiner Zeit aufgeht. Ich bin glücklich und dankbar für die diese wertvollen Erfahrungen", meinte die Sportsoldatin der Bundeswehr unmittelbar nach dem Match gegen Li Xuerui.

Juliane Schenk stand in Indien zum insgesamt zweiten Mal in ihrer Karriere im Finale eines Superseries-Turniers. Im September 2011 war der dreimaligen Deutschen Meisterin im Dameneinzel bei den Japan Open in Tokio der Einzug ins Endspiel gelungen. Auch damals besiegte sie auf dem Weg dorthin Wang Shixian. Im Finale verlor Juliane Schenk in zwei Sätzen gegen die amtierende Weltmeisterin Wang Yihan, die Nationalmannschaftskollegin von Wang Shixian und Li Xuerui.

Am 29. April 2012 endete die insgesamt zwölfmonatige Qualifikationsphase für die olympischen Badmintonwettbewerbe in der Wembley Arena (28. Juli bis 5. August 2012). Zur Ermittlung der qualifizierten Spieler bzw. Spielerinnen und Paarungen dient die Weltrangliste vom 3. Mai 2012. Sie basiert auf den im Zeitraum 2. Mai 2011 bis 29. April 2012 erzielten Ergebnissen bei internationalen Turnieren ganz unterschiedlicher Kategorien. Sobald der Badminton-Weltverband BWF am kommenden Donnerstag die Weltrangliste freigegeben hat, steht offiziell fest, welche Athletinnen und Athleten ihr Land bei den Spielen der XXX. Olympiade vertreten dürfen.

  

Juliane Schenk erhielt die Sportehrenmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen

Bei der Verleihung der Sportehrenmedaille. Fotos: Dr. Claudia Pauli.
Juliane Schenk mit Medaille und Urkunde.
Juliane Schenk zeigt die Sportehrenmedaille Dr. Claudia Pauli, Pressesprecherin des DBV.
Juliane Schenk mit Mentaltrainerin Gabriela Frey.
In festlichem Ambiente wurden die FELIX-Awards verliehen.
Blick in die Mitsubishi Electric HALLE.
Die Gäste verfolgen die Videobotschaft von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.
Blick in die Mitsubishi Electric HALLE.
Juliane Schenk an "ihrem" Tisch.
Juliane Schenk im Interview mit Claus Lufen.
Jennifer Oeser (l.) im Gespräch mit Okka Gundel.
V.l.: Petra Reichel, Boris Reichel, DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst.
Stefanie Heinzmann mit Band.
Die Ehepaare Schaaf (l.) und Offer.
Juliane Schenk im Interview mit Dr. Claudia Pauli.

 

(10.12.2011, CP) Historischer Erfolg mit der deutschen Badminton-Nationalmannschaft bei der Mixed-Team-EM, Triumph mit dem Verein im Rahmen der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft, Gewinn der Bronzemedaille bei den Individual-Weltmeisterschaften, Teilnahme am „CHAMPION DES JAHRES“ und erster Finaleinzug bei einem Superseries-Turnier: Allein zwischen Februar und Oktober 2011 erlebte Deutschlands Spitzenspielerin Juliane Schenk zahlreiche Momente, die der jetzt 29-Jährigen aufgrund der damit verbundenen, besonderen Situation sicherlich dauerhaft positiv in Erinnerung bleiben werden. Am 9. Dezember kamen weitere, für die Vize-Europameisterin im Dameneinzel wohl unvergessliche Augenblicke hinzu: Zunächst nahm sie in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric HALLE, der ehemaligen Philipshalle, aus den Händen von Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), die Sportehrenmedaille des Landes NRW in Empfang. Anschließend stand die dreimalige Deutsche Meisterin bei der feierlichen Verleihung der „FELIX-Awards“ als Nominierte in der Kategorie „Sportlerin des Jahres“ in NRW im Rampenlicht.

 

„Die Leistungen der Athletinnen und Athleten sind international absolutes Top-Niveau. Sie haben bei Europa- und Weltmeisterschaften oben auf dem Treppchen gestanden und damit das Sportland Nordrhein-Westfalen in hervorragender Art und Weise repräsentiert. Mit der Verleihung der Sportehrenmedaille wollen wir unseren Dank aussprechen“, sagte Ministerin Ute Schäfer bei der Zeremonie. Neben Juliane Schenk erhielten 18 weitere Spitzensportlerinnen und -sportler die Plakette, welche die Landesregierung zur Anerkennung besonderer Erfolge bei herausragenden internationalen Sportwettbewerben gestiftet hat. Die Auszeichnung können aktive Sportlerinnen und Sportler erhalten, die in Nordrhein-Westfalen wohnen oder für einen nordrhein-westfälischen Verein antreten. „Frau Schäfer hat jeden einzeln mit seinen größten Erfolgen vorgestellt und die Verleihung insgesamt locker-flockig durchgeführt. Das hat mir gut gefallen“, meinte Juliane Schenk.

 

Anschließend verlebte sie gemeinsam mit rund 1.200 Gästen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen einen kurzweiligen Gala-Abend, in dessen Rahmen die FELIX-Awards an die Personen vergeben wurden, die von den Sportfans zum NRW-Sportler bzw. zur NRW-Sportlerin gewählt worden waren. Darüber hinaus hatten die Landesregierung und der Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) in Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) dazu aufgerufen, die „Besten im Westen“ in den Kategorien „Team des Jahres“, „Newcomer/in des Jahres“ und „Trainer/n des Jahres“ zu bestimmen sowie über die Vergabe des Fußball-FELIX zu entscheiden. Außerdem wurde ein FELIX-Award im Behindertensport verliehen.

 

Anerkennung für hervorragende Leistungen

 

In der gebürtigen Krefelderin Juliane Schenk, die am Badminton-Spitzensportzentrum in Mülheim an der Ruhr trainiert und seit vielen Jahren auch in der Stadt im Ruhrgebiet wohnt, zählte erstmals seit 2006 wieder eine Vertreterin des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) zu den Nominierten. Damals gelang es Petra Overzier (heute verheiratete Reichel), der WM-Dritten von 2006 im Dameneinzel, sogar so viele Stimmen auf sich zu vereinen, dass sie zur „Sportlerin des Jahres“ gekürt wurde.

 

Juliane Schenk war dieser Titelgewinn – auf den sie, anders als bei Turnieren, nicht selbst Einfluss nehmen konnte – zwar nicht vergönnt. Die Sportsoldatin der Bundeswehr darf über das Erreichte dennoch überaus stolz sein. „Ich bin ganz entspannt her gefahren. Ich habe mich schon sehr über die Nominierung gefreut, denn sie bedeutet eine Anerkennung für meine Leistungen. Der Gewinn der WM-Medaille ist schon etwas Herausragendes. Aber ich weiß um die Qualität der Sportler in NRW. Es gibt hier so viele Top-Sportler, dass ich eine lange Liste mit Namen von Personen zusammenstellen könnte, die die Auszeichnung verdient hätten. Und wie man an den Wahlausgängen der vergangenen Jahre sieht, scheinen die Leichtathletinnen eine ganz besondere Lobby zu haben, sie erfahren von der Bevölkerung besonders großen Support“, meinte Juliane Schenk, nachdem das Wahlergebnis in „ihrer“ Kategorie verkündet worden war. Zuvor hatte sich die Halbfinalistin der Bitburger Badminton Open 2011 im Interview mit Moderator Claus Lufen der illustren Gästeschar „vorgestellt“ und die zurückliegenden Monate Revue passieren lassen sowie einen Ausblick auf das Kommende gegeben. Der Spitzensportlerin, die in der Bundesliga seit mehreren Jahren für den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister SG EBT Berlin aufschlägt, bereitete der Abend sichtlich Freude. „Das ist eine sehr schöne Veranstaltung – mit einem hohen Unterhaltungswert, netten Menschen und einem fantastischen Essen“, so die Silbermedaillengewinnerin mit der deutschen Badminton-Nationalmannschaft bei der Mixed-Team EM 2011.

 

DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst, der ebenfalls unter den Gästen weilte, zeigte sich ebenso erfreut: „Es ist schon eine große Ehre, unter den ersten Fünf zu stehen. Die Sportart Badminton erfährt in dem Rahmen hier besondere Anerkennung und Juliane selbst hat durch den Applaus, den sie nach ihrem Interview erhielt, Anerkennung für ihre Leistungen erfahren. Es ist schön zu sehen, dass Badminton nicht mehr das Schattendasein von einst fristet, wir keine Randsportart mehr sind.“

 

Juliane Schenk auf Platz vier

 

Immerhin 17 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt Juliane Schenk, die neue Titelträgerin Jennifer Oeser, WM-Dritte von 2011 im Siebenkampf, kam auf 28 Prozent. Unter den Nominierten befanden sich ferner Fünfkämpferin Lena Schöneborn (23 Prozent), Stabhochspringerin Silke Spiegelburg (21 Prozent) und Skeet-Schützin Christine Wenzel (11 Prozent). Insgesamt hatten sich an der NRW-Sportlerwahl 2011 rund 80.000 Bürgerinnen und Bürger beteiligt.

 

„Jennifer Oeser und Lena Schöneborn waren auch beim CHAMPION DES JAHRES und Christine Wenzel kenne ich aus der Sportfördergruppe. Mit ihr habe ich bereits einige Lehrgänge absolviert“, sagte Juliane Schenk. Die zweimalige Olympiateilnehmerin (2004 und 2008), die in Begleitung ihrer Mentaltrainerin Gabriela Frey nach Düsseldorf gekommen war, verfolgte die Veranstaltung an einem Tisch zusammen mit Mitarbeitern der Landesregierung. Während des über mehrere Stunden währenden Dinners – die Gastgeber hatten ein exquisites Drei-Gang-Menü zusammengestellt, das in drei Etappen zwischen den Preisverleihungen serviert wurde – unterhielt sich die 29-Jährige angeregt mit ihren Tischnachbarn. 

 

Nachdem NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft den Anwesenden per Video einen Gruß übermittelt hatte, sprach die für den Sport zuständige Ministerin Ute Schäfer vor Ort zu den Gästen. Dabei ging sie nicht nur auf die Bedeutung des Sports in Nordrhein-Westfalen ein, sondern dankte auch all jenen im Publikum, die den Sport in irgendeiner Form unterstützen – sei es als Trainer, Betreuer, Physiotherapeut, „Kümmerer“ o.ä.. „Sie tragen dazu bei, dass die Athleten gut vorbereitet werden auf nationale oder internationale Herausforderungen. Wir in NRW werden dafür bewundert, wie viel freiwilliges Engagement die Menschen hier zeigen. Und das hilft nicht zuletzt dabei, dass wir die Durchführung großer Sportveranstaltungen meistern können. Alle Ereignisse brauchen Sie als Unterstützer mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement.“

 

Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen und damit einer der Gastgeber des Abends, betonte in seiner Rede insbesondere die Vorbildfunktion der nominierten Spitzenathletinnen und -athleten. „Die Sportler sind Vorbilder, die Kinder und Jugendliche zu mehr Bewegung motivieren. Sie leben zudem gemeinschaftsstiftende Werte wie Fairness vor. Aus meiner Sicht ist ihre Vorbildfunktion genauso wichtig wie die sportliche Höchstleistung. Unsere Gesellschaft braucht Vorbilder – Vorbilder, wie Sie es sind.“ Gleichzeitig wies er auf die Problematik hin, mit der speziell viele junge Kaderathletinnen und -athleten zu kämpfen haben: die Vereinbarkeit der sportlichen Karriere mit der schulischen bzw. beruflichen Ausbildung. Der Spagat zwischen Sport und Beruf sei für den Nachwuchs ohne Unterstützung oft schwer zu schaffen. Diese sei daher unbedingt vonnöten, wobei ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt werden müsse. Walter Schneeloch machte in diesem Zusammenhang auf das neue Programm des LSB NRW aufmerksam, das den Titel „Spitzensport fördern in NRW“ trägt. Demnach sollen Talente frühzeitig erkannt und einer systematischen Förderung zugeführt werden. Diese ermögliche letztlich Spitzenplätze bei nationalen und internationalen Meisterschaften.

 

Unter den Gästen befanden sich neben Juliane Schenk und DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst weitere Badmintonfreunde: So genossen beispielsweise Petra und Boris Reichel, die Mitte September zum zweiten Mal Eltern geworden sind, den Abend in der Mitsubishi Electric HALLE ebenso wie Ulrich Schaaf, Präsident des Badminton-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW), mit seiner Ehefrau und Hans Offer, Referent für Finanzen im BLV-NRW, nebst Gattin. Als ehemalige „Sportlerin des Jahres“ in NRW wird Petra Reichel seitdem in jedem Jahr die Ehre zuteil, an der Gala teilzunehmen. Durch den Abend führten auf sehr angenehme Weise die WDR-Moderatoren Claus Lufen und Okka Gundel. Stefanie Heinzmann mit Band sorgte nach dem Ende des offiziellen Teils für einen musikalischen „Leckerbissen“. 2012 findet die Verleihung der FELIX-Awards in Dortmund statt: Die Gastgeber möchten fortan die Gala im jährlichen Wechsel im Rheinland und in Westfalen durchführen.

 

Vorfreude auf das Jahresabschlussturnier

 

Um an der Verleihung teilnehmen zu können, hatte die Weltranglistensiebte Juliane Schenk extra ihren Flug nach China zu den BWF World Superseries Finals (14. bis 18. Dezember 2011 in Liuzhou) um einen Tag verschoben. Dieser sollte ursprünglich am Samstagmorgen erfolgen, so dass der ganze Ablauf für sie doch sehr hektisch geworden wäre. Zudem hatte auch noch ihr Heimatverein in Krefeld zu einer Weihnachtsfeier für den 9. Dezember eingeladen. „Da ich meinem Heimatverein sehr verbunden bin, möchte ich anschließend gerne noch dorthin gehen. Ich freue mich darauf, die Leute wiederzusehen“, erläuterte Juliane Schenk vor Veranstaltungsbeginn in Düsseldorf ihre Pläne für den Freitagabend.

 

Neben der WM im August 2011, bei der sie mit dem Einzug ins Halbfinale zur erfolgreichsten europäischen Spielerin im Dameneinzel avancierte, stellten die Japan Open im September für Juliane Schenk einen der Höhepunkte des Jahres 2011 dar. „Das war ein sehr gutes Turnier für mich“, meinte die 29-Jährige, die in Tokio erstmals in ihrer Karriere das Finale eines Superseries-Turniers erreichte. „Grundsätzlich waren meine Leistungen in diesem Jahr sehr ansprechend – was sich ja unter anderem auch in der Qualifikation für das Jahresabschlussturnier der BWF zeigt. Im Olympiajahr zu den besten Acht zu gehören, ist etwas ganz Besonderes und eine Einstimmung auf 2012“, so Juliane Schenk.

 

Spezielle Erwartungen an die BWF World Superseries Finals in Liuzhou hat sie nicht: „Das wird sicherlich eine schöne Woche werden – mit welchem Ergebnis auch immer.“ Die vergangenen Turniere hätten gezeigt, dass unter den Top-Leuten Jeder Jeden schlagen könne. „Aber was Wang Xin in den vergangenen Wochen gezeigt hat, was schon ziemlich überzeugend“, meinte Juliane Schenk zu den Leistungen der chinesischen Weltranglistendritten, die von den letzten vier Superseries- bzw. Superseries Premier-Turnieren drei gewann.

 

„Ich habe es schon vor zwei Jahren genießen dürfen, beim Jahresabschlussturnier dabei zu sein. Die erneute Teilnahme ist die Belohnung dafür, dass ich im Olympiajahr kontinuierlich meine Leistung gebracht habe. Und natürlich ist auch der Scheck zu Weihnachten erfreulich“, sagte Juliane Schenk. Garantiert sind der WM-Dritten 3.000,- US-Dollar. Sollte sie das Halbfinale erreichen, dürfte sie sich über ein Preisgeld in Höhe von 10.000,- US-Dollar freuen. Die unterlegene Finalistin erhält das Doppelte, die Turniergewinnerin 40.000,- US-Dollar – zweifelsohne eine lukrative Angelegenheit.

 

Ihre Rückkehr nach Deutschland hat Juliane Schenk für den 19. Dezember 2011 geplant. Nach einigen Tagen Urlaub beginnt am 27. Dezember bereits die Vorbereitung auf die Korea Open (3. bis 8. Januar 2012 in Seoul; Superseries Premier), zu denen noch in diesem Jahr die Abreise erfolgt. Und dann sind auch die Olympischen Spielen in London gar nicht mehr weit weg, bei denen sie möglichst eine Medaille gewinnen und sich damit für eine erneute Nominierung zur „NRW-Sportlerin des Jahres“ empfehlen möchte.

 

Die Gewinner der FELIX-Awards 2011

Kategorie Sportler des Jahres:
Timo Boll (Tischtennis; Borussia Düsseldorf)

Kategorie Sportlerin des Jahres:
Jennifer Oeser (Leichtathletik)

Kategorie Team des Jahres:
Herren des Deutschland Achters (Rudern)

Kategorie Newcomer des Jahres:
Lena Malkus (Leichtathletik)

Kategorie Trainer/in des Jahres:
Uwe Krupp (Eishockey)

Fußball-FELIX:
Mario Götze (Fußball)

FELIX-AWARD im Behindertensport:
Holger Nikelis (Tischtennis)

 

Weitere Informationen

 

Weitere Informationen zur NRW-Sportlerwahl sowie zur Verleihung der FELIX-Awards erhalten Sie im Internet unter www.nrw-sportlerdesjahres.de.

 

Juliane Schenk für NRW-Sportlerwahl 2011 nominiert

Juliane Schenk bei der WM 2011. Foto: Claudia Pauli.

 

(27.10.2011, LSB NRW, CP) Schöner Erfolg für Juliane Schenk: Die WM-Dritte aus Krefeld, die am Badminton-Spitzensportzentrum in Mülheim an der Ruhr (NRW) trainiert und seit vielen Jahren auch in der 169.000 Einwohner zählenden Stadt im Ruhrgebiet wohnt, gehört bei der NRW-Sportlerwahl 2011 zu den fünf Nominierten in der Kategorie „Sportlerin des Jahres“. NRW-Sportministerin Ute Schäfer und Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes NRW (LSB NRW), gaben die Kandidatinnen und Kandidaten am 27. Oktober 2011 im Rahmen einer Presskonferenz in Düsseldorf bekannt. Über die Nominierung hatte zuvor eine Fachjury entschieden.

Wer Juliane Schenk seine Stimme geben möchte, der kann dies bis zum 27. November 2011 im Internet unter www.nrw-sportlerdesjahres.de, in den WestLotto-Annahmestellen in NRW und über die dort ausliegende Kundenzeitschrift GLÜCK tun. Ihre Konkurrentinnen sind Lena Schöneborn (Moderner Fünfkampf), Jennifer Oeser (Leichtathletik), Silke Spiegelburg (Leichtathletik) und die Sportschützin Christine Wenzel (Skeet).

2011 rufen die Landesregierung und der Landessportbund NRW bereits zum fünften Mal in Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) zur Sportlerwahl auf. Gesucht werden die besten Sportlerinnen, Sportler, Teams und Trainer des Landes sowie der oder die Newcomer/in. Vom 27. Oktober bis zum 27. November 2011 können alle Sportbegeisterten in Nordrhein-Westfalen ihre Favoriten wählen und sie dem begehrten FELIX-Award, der Trophäe für den Wahlgewinner, ein Stück näher bringen.

In jeder Kategorie stehen fünf Nominierte zur Wahl, die zuvor von einer Jury aus namhaften Sportjournalisten bestimmt wurden. Neben den Auszeichnungen in den genannten Kategorien gibt es auch 2011 eine Auszeichnung für den erfolgreichsten Behindertensportler.

Neu in diesem Jahr: Die Kandidaten für den „Fußball-FELIX“ werden nicht mehr vorab festgelegt. Hier entscheiden die Bürgerinnen und Bürger selbst, wen sie für die Wahl nominieren wollen und können ihren NRW-Fußball-Spieler oder -Fußball-Trainer des Jahres 2011 selbst vorschlagen.

Wer das Rennen schließlich gemacht hat, erfährt man am 9. Dezember 2011, wenn in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric HALLE, der ehemaligen Philipshalle, die FELIX-Awards für die einzelnen Kategorien verliehen werden. Neben geladenen Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft werden dort auch sportbe-geisterte Bürgerinnen und Bürger ihren Favoriten die Daumen drücken. Für die Unterhaltung sorgen in diesem Jahr Stefanie Heinzmann mit ihrer Band sowie Rémi Martin Lenz mit seiner Akrobatikeinlage.

Zuletzt wurde im Jahr 2006 eine Vertreterin des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) für die NRW-Sportlerwahl nominiert: Petra Overzier (heute verheiratete Reichel) gelang es damals sogar so viele Stimmen auf sich zu vereinen, dass sie zur „Sportlerin des Jahres“ gekürt wurde. Im Saarland durfte sich einst Huaiwen Xu über den Titel freuen.

 

Juliane Schenk im Interview mit Badminton Europe

(01.08.2011, CP) Die Verantwortlichen beim Europäischen Badminton-Verband Badminton Europe befragten anlässlich der anstehenden Individual-Weltmeisterschaften in London (8. bis 14. August 2011) mehrere europäische Badminton-Stars zu ihrer WM-Vorbereitung, ihrer Zielsetzung für London 2011 etc. Ausgewählt wurde auch Deutschlands Top 10-Spielerin Juliane Schenk. Hier geht´s zum Artikel bei Badminton Europe ...

  

Weltrangliste: Juliane Schenk und Fuchs/Overzier jeweils auf Rang 6

(02.12.2010, CP) Wer sich die Weltrangliste vom 2. Dezember 2010 (KW 48) anschaut, der kommt nicht umhin, vom Abschneiden der DBV-Asse begeistert zu sein: Juliane Schenk belegt im Dameneinzel derzeit ebenso Platz sechs wie Michael Fuchs und Birgit Overzier im Mixed. Damit verbesserte sich das relativ neu formierte Duo im Vergleich zur Vorwoche, als beide erstmals in ihrer Karriere zu den Top 10 der Welt zählten, noch einmal um drei Plätze. Die herausragende Bilanz des DBV komplettieren Marc Zwiebler als 13. im Herreneinzel, das Herrendoppel Ingo Kindervater/Johannes Schöttler auf Rang 15 und Sandra Marinello/Birgit Overzier als 17. im Damendoppel. Auch die deutsche Rekord-Nationalspielerin Nicole Grether wird aktuell zusammen mit ihrer kanadischen Doppelpartnerin Charmaine Reid in den Top 20 geführt (19.).  

  

Historische Weltranglistenpositionen

(26.11.2010) Deutschlands Badmintonasse sind in der Weltrangliste derzeit so gut platziert wie noch nie zuvor: Erstmals in der Geschichte ist der DBV in zwei Disziplinen gleichzeitig in den Top 10 vertreten, zudem zählen erstmals in allen fünf Disziplinen zeitgleich deutsche Spielerinnen bzw. Spieler zu den Top 20 der Welt. Lesen Sie die entsprechende Pressemitteilung dazu ...

 

Zweiter Titelgewinn für Juliane Schenk im Dameneinzel bei einem Grand Prix-Turnier

(24.10.2010, CP) Die Deutsche Badminton-Meisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat bei den Dutch Open 2010 den zweiten Titelgewinn in ihrer Karriere im Dameneinzel bei einem Grand Prix-Turnier verbucht. Die 27 Jahre alte Sportsoldatin der Bundeswehr setzte sich im Endspiel als Nummer 2 der Setzliste mit 21:13, 14:21, 21:15 gegen die topgesetzte Lokalmatadorin Yao Jie (Niederlande) durch. In der Vorschlussrunde hatte die Vize-Europameisterin aus Deutschland die für den 1. BC Bischmisheim in der Bundesliga aufschlagende Olga Konon ebenfalls in drei Sätzen bezwungen. Damit revanchierte sich Juliane Schenk für die Zweisatzniederlage, die sie Anfang Oktober in der Bundesligapartie zwischen dem 1. BCB und Berlin erlitten hatte. Ihren ersten Titelgewinn in ihrer Spezialdisziplin bei einem Grand Prix-Turnier hatte die gebürtige Krefelderin im Herbst 2009 bei den Bitburger SaarLorLux Badminton Open verzeichnet.

 

Juliane Schenk war bei der Individual-WM dabei

(27.08.2010, CP) Hier geht´s zu den Pressemitteilungen von den Titelkämpfen, die vom 23. bis 29. August in Paris stattfanden ...

 

Juliane Schenk und Marc Zwiebler im Sporthilfe-Interview

(08.05.2010) Anlässlich der Mannschafts-Weltmeisterschaften in Kuala Lumpur  (09.-16.05.2010) hat die Stiftung Deutsche Sporthilfe auf ihrer Homepage ein Interview mit Juliane Schenk und Marc Zwiebler veröffentlicht. Hier geht´s dorthin ...

           

Juliane Schenk ist Vize-Europameisterin

(15.04.2010) Toller Erfolg für Juliane Schenk: Die 27-Jährige erreichte bei den Individual-Europameisterschaften in Manchester das Finale im Dameneinzel.

  

Juliane Schenk im Gespräch bei "Planet Interview"

(18.02.2010) Die Weltranglistenelfte aus Deutschland wird zunehmend häufiger von Redaktionen angefragt, ob sie sich für ein Interview zur Verfügung stellt. Kurz vor der Abreise zur Team-EM in Warschau führte Tino Scholz von "Planet Interview" ein Gespräch mit der 27-Jährigen. Hier geht´s zum Artikel ...

      

Sportschau.de blickt auf die Deutschen Meisterschaften

(04.02.2010) Juliane Schenk und Marc Zwiebler stehen im Mittelpunkt des Artikels von Jürgen Bröker. Hier geht´s dorthin ...

 

 

Erster Titelgewinn für Juliane Schenk im Dameneinzel bei einem Grand Prix-Turnier

(04.10.2009) Die Deutsche Badminton-Meisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat bei den Bitburger SaarLorLux Badminton Open 2009 in Saarbrücken (29.09.-04.10.) den ersten Titelgewinn in ihrer Karriere im Dameneinzel bei einem Grand Prix-Turnier verbucht. Die 26 Jahre alte Weltranglistenzwölfte setzte sich im Endspiel als Nummer 1 der Setzliste mit 21:18, 21:10 gegen die an Position sechs notierte Japanerin Yu Hirayama (Weltranglistenplatz 70) durch. Nach einer Spielzeit von 37 Minuten nutzte Deutschlands beste Dameneinzel-Spielerin ihren ersten Matchball.

 

In der Vergangenheit hatte Juliane Schenk bereits mehrere Turniererfolge auf dem Badminton Europe Circuit (Turnierserie des Europäischen Badminton-Verbandes) in dieser Disziplin erzielt - in diesem Jahr unter anderem in den Niederlanden (Dutch International) und in Finnland (Finnish International). Bislang war es der zweimaligen EM-Dritten jedoch nicht gelungen, bei einem Grand Prix-Turnier – und damit bei einer vom Stellenwert her noch bedeutsameren Veranstaltung – das Finale zu gewinnen.

 

Die zweimalige Olympiateilnehmerin stand zuvor schon einmal im Dameneinzel-Endspiel der Bitburger Open: Im Oktober 2007 unterlag Juliane Schenk darin in drei Sätzen der damaligen Jugend-Weltmeisterin, Wang Yihan aus China. In diesem Sommer zog die Deutsche durch einen Zweisatz-Sieg über eben jene Wang Yihan bei den Individual-Weltmeisterschaften in Indien ins WM-Viertelfinale ein.

 

Im Vorjahr erreichte Juliane Schenk bei den Bitburger Open das Halbfinale. In der Vorschlussrunde des diesjährigen Turniers setzte sich die Sportsoldatin problemlos mit 21:18, 21:12 gegen die Niederländerin Yao Jie durch, während Yu Hirayama beim 17:21, 23:21, 21:9 über die Russin Ella Diehl (Weltranglistenplatz 24) doch deutlich mehr Mühe hatte.

 

Zuletzt hatte es bei dem Turnier in Saarbrücken im Jahr 2006 einen Sieg für den Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV) im Dameneinzel gegeben: Damals holte die zweimalige WM-Dritte Huaiwen Xu, die im Sommer dieses Jahres ihre erfolgreiche Karriere beendete, ihren insgesamt fünften Bitburger Open-Sieg.

        

Juliane Schenk bei der Individual-WM 2009

(20.08.2009) Lesen Sie die entsprechenden DBV-Pressemitteilungen:

14.08.2009

13.08.2009

12.08.2009

11.08.2009

10.08.2009

03.08.2009

 

Internet-TV: Juliane Schenk bei WoB.tv

(13.08.2009) WoB.tv gibt Fans in Europa diese Woche die Möglichkeit, die Weltmeisterschaft live zu sehen. Freitag bis Sonntag werden jeweils zwischen 8.30 und 14.30 GMT nach eigenen Angaben Highlights gezeigt.


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.