Mitteilungen der SG EBT Berlin

 

Liga-Zugehörigkeit: 2. Bundesliga Nord seit 2014 nach Rückzug aus der 1. Liga nach der Saison 2013/14.

Website: www.ebt-badminton.de

  

  

  

Nach dem achten Spieltag: Stimmung, Schweiß, Kampf - Match gegen Gifhorn ohne Happy End

So 18.12.2016 SG EBT Berlin – BV Gifhorn 2:5

 

EBT-Pressemitteilung
(19.12.16) Den Spielerinnen und Spielern war die Erschöpfung und vor allen Dingen die Enttäuschung anzusehen, als der Schiedsrichter Arwed Sterzl das letzte Spiel - das gemischte Doppel - mit seiner Absage beendete und die 2:5 Heimniederlage gegen den BV Gifhorn besiegelte. Zu viel Nerven, zu viel Körper, zu viel Emotionen hatten die Berliner Badmintonasse an diesem Tag in die Waagschale geworfen, um am Ende mit leeren Händen dazustehen. "Es war ein bitterer Tag für uns. Alle Spieler haben heute Topleistungen abrufen können, doch fehlte vor allem in den Entscheidungssätzen mal etwas Nervenstärke, mal das Quäntchen Glück, mal eine andere Kleinigkeit. Vor allem vor dem Hintergrund, dass wir alle aufopferungsvoll gekämpft haben, tut diese Niederlage besonders weh.", resümiert Bastian Zimmermann den Spieltag.
Gifhorn mit olympischem Bronzemedaillengewinner Limpele
Gifhorn trat zur Überraschung vieler mit dem ehemaligen asiatischen Topspieler Flandy Limpele an. "Natürlich hatten wir ihn auf dem Schirm, da er in der Meldung steht, aber in den vergangenen sieben Spielen hat er nicht gespielt. Daher waren wir etwas überrascht. Aber gleichzeitig zeigte es uns auch, dass Gifhorn nur mit ihrer absoluten Topaufstellung in Berlin aufschlagen wollte, um überhaupt eine Chance auf den Sieg zu haben.", so Karsten Lehmann. Die Qualitäten des Gifhorner 1. Herrendoppels traf die Berliner ins Mark. Robert Franke & Tim Dettmann spielten in den Ballwechseln immer gut mit, konnten aber leider keinen der drei Sätze für sich entscheiden. Parallel spielten die Damen eines der besten Spiele der Saison. Immer wieder begeisterten sie die zahlreichen Zuschauer in der Samariterstraße mit spektakulären Ballwechseln. Am Ende konnten sie leider eine 2:0 Satzführung nicht ins Ziel retten. "Durch das 0:2 standen wir leider direkt massiv unter Druck. Im Damendoppel war viel möglich, aber ich kann den Mädels keinen Vorwurf machen, ein tolles Spiel", versucht der Kapitän seine Spielerinnen zu trösten. Karsten Lehmann selbst sorgte anschließend an der Seite von seinem langjährigen Doppelpartner Bastian Zimmermann für den Anschlusspunkt. Im zweiten Herrendoppel hatten sie lediglich im zweiten Satz eine holprige Phase und siegten souverän gegen Vattanirappel & Joop. Im folgenden zweiten Herreneinzel sorgte Jan Borsutzki für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Gegen Dennis Friedenstab siegte er nach einer soliden Leistung mit 3:1 Sätzen. In den letzten drei Partien des Tages sollte der Siedepunkt erreicht werden. Spannung und Dramatik, Zuversicht und Verzweiflung wechselten einander ab.
Knappe Niederlagen
Lisa Deichgräber spielte lange Zeit gegen ihre Gegnerin aus Estland und leider auch gegen die eigene Fehlerquote. Im vierten Satz drehte Lisa mächtig auf. 10:10 - 10:11 - 11:11 - 11:12 - 12:12 - 12:13 - 13:13 - 13:14 - 14:14. Sudden Death, das bedeutet, der nächste Punkt entscheidet den Satz und unter Umständen auch das Spiel. Die Gifhornerin greift mit einem cleveren Smash aus dem Hinterfeld an, Lisa hat den Mut zum Konter, doch der Ball bleibt an der Netzkante hängen. Welch eine Dramatik auf den letzten Metern. Das Dameneinzel geht mit 1:3 an die Gäste aus Niedersachsen.
Robert Franke - wegen des verkorksten Hinspiels hochmotiviert - spielte tolles Angriffsbadminton. Vor allem die konstante Geradlinigkeit überraschte selbst Coach Bastian Zimmermann: "Robert ist für seine Finten bekannt und bringt einen manchmal zur Verzweiflung. Heute hat er taktisch sehr gut gespielt. Leider fehlte im fünften Satz ein kleines bisschen Glück."
Das wäre der mittlerweile verdiente Ausgleich für die Berliner gewesen. Ein Sieg war nun leider nicht mehr möglich. Das Mixed mit Anja Buchert & Tim Dettmann bemühte sich lediglich um Schadensbegrenzung. Über fünf Sätze spielten sie das Mixed mit Limpele & Rüütel an den Rand einer Niederlage. Und das, obwohl Tim sich eine leichte Oberschenkelblessur im zweiten Satz zuzog. Doch zum Schluss stand es 3:2 in Sätzen für die Gifhorner. Endstand 2:5.
Mit erhobenem Haupt
"Eigentlich können wir heute nicht traurig sein. Wir haben alle eine hervorragende Leistung abgeliefert, doch sollte es am Ende einfach nicht sein. Natürlich sind wir enttäuscht, weil wir das wohl vorentscheidende Kellerduell verloren, aber wir haben es zumindest mit erhobenem Haupt getan. Wir haben unseren Fans gezeigt, dass wir unbedingt in der Liga verbleiben wollen. Mit Mut, Kraft, Kampf und vor allem Teamgeist gehen wir nun die letzten sechs Spiele der Saison an, abgerechnet wird zum Schluss", zieht Bastian Zimmermann ein Fazit.

Vor dem achten Spieltag: Rückrunde beginnt mit Kellerduell

EBT-Pressemitteilung

 

Sonntag, 18.12.2016 14 Uhr: SG EBT Berlin - BV Gifhorn
(16.12.16) Der Begriff "Kellerduell" steht für Feuer, Leidenschaft, Überlebenskampf und unbändigen Willen.
Zum vierten Advent hat die SG EBT Berlin ihren direkten Konkurrenten aus Gifhorn zu Gast in der Samariterstraße. Der bisherige Saisonverlauf war gezeichnet durch Höhen und Tiefen. Mal knapp, mal deutlich verloren die Frauen und Männer der ersten Berliner Garde gegen ihre Gegner aus ganz Deutschland. "Vor allem die Hinspielniederlage in Gifhorn schmerzte besonders. Die Niedersachsen spielen bei der Mission 'Klassenerhalt' eine entscheidende Rolle; sie gilt es hinter uns zu lassen.", kommentiert Karsten Lehmann den Stand der Dinge.
Während die erste Begegnung der beiden Sorgenkinder der diesjährigen 2. Bundesliga Nord mit 5:2 an die Gifhorner ging, müssen die Berliner nun zeigen, was in ihnen steckt. "Im Grunde genommen sollten wir mindestens genauso hoch gegen Gifhorn gewinnen - also 5:2 -, damit der Status quo wieder erreicht wird. Aber schlussendlich wird am letzten Spieltag abgerechnet und wer sich da unter dem Strich befindet, geht runter", zeigt sich Bastian Zimmermann überraschend deutlich.
Im Gegensatz zu den letzten beiden Heimspielen gegen Solingen und Emsdetten kann die SG EBT Berlin wieder auf ihre Stammspieler zurückgreifen. Mit Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann rücken die beiden Erkrankten wieder ins Team. Tim Dettmann und Robert Franke zeigten über die gesamte Saison gute bis sehr gute Leistungen und erkämpften sich im internen Ranking sogar das erste Herrendoppel. Jan Borsutzki komplettiert die Herren im Einzel. Im Damenbereich ändern sich gar nichts. Lisa Deichgräber und Anja Buchert wachsen immer mehr in ihrer Rolle als "Zünglein an der Waage" und werden auch an diesem Wochenende wieder alles für die Berliner geben.
Die EBT-Spieler freuen sich jedenfalls auf die Unterstützung der Fans. Am Sonntag werden die Weichen für den weiteren Verlauf der Saison gestellt. Bei einer Niederlage wäre der Zug des Klassenerhalts mehr oder weniger abgefahren. Umso wichtiger wäre ein Tollhaus in der Samariterstraße, eine Halle als Hexenkessel.

Nach den Spieltagen vier und fünf: Ein Punkt für die Seele

Sa 22.10. 2016 1. BC Wipperfeld – SG EBT Berlin 6:1
So 23.10.2016 TV Refrath II – SG EBT Berlin 4:3

 

EBT-Pressemitteilung
(24.10.16) Nach dem holprigen Saisonstart und drei hohen Niederlagen konnten einem die Spielerinnen und Spieler der SG EBT Berlin schon ein wenig leid tun. Das 2:5 in Gifhorn, das 1:6 zu Hause gegen Wittorf und letztlich auch die 1:6-Auswärtspleite bei Trittau setzte dem einen oder anderen ein wenig zu.
Das Wochenende bei zwei Topteams aus Westdeutschland war dementsprechend nicht unbedingt für einen Befreiungsschlag prädestiniert. Der 1. BC Wipperfeld ist wohl der Aufstiegskandidat Nr. 1 im Norden und auch die Bundesligareserve des TV Refrath ist mit Topspielern gespickt. "Das wird kein Zuckerschlecken am Wochenende", mahnte der Kapitän vor diesen wichtigen Spieltagen.
Saustarke Wipperfelder
Doch zur Überraschung vieler spielten die Berliner zwei tolle Begegnungen in der Ferne. Mit dem 1:6 in Wipperfeld stand am Ende ein klareres Ergebnis auf dem Papier als es im Spielverlauf eigentlich zu sehen war. "Wir hatten gehofft, die Wipperfelder ein wenig ärgern und vielleicht einen Punkt entführen zu können, doch fehlte am Ende vor allem im Damendoppel und im 2. Herreneinzel ein wenig das Glück auf unserer Seite", äußerte sich Bastian Zimmermann in der Kurzanalyse. "Ich denke schon, dass Wipperfeld am Ende der Saison den Aufstieg perfekt machen wird. Sie sind wirklich saustark", zeigt sich auch Robert Franke beeindruckt.
Der erste Saisonpunkt in Refrath
Den lang ersehnten ersten Saisonpunkt holten die Berliner dann am Sonntag beim TV Refrath II. Mit gutem Selbstbewusstsein vom Vortag starteten die EBTler furios und konnten sogar mit 2:1 in Führung gehen. "Die Damen (Deichgräber & Buchert) und auch das zweite Herrendoppel (Franke & Borsutzki) haben heute überragend gespielt und sich den Sieg vollkommen verdient.
Auch im 1. Herrendoppel (Lehmann & Zimmermann) wäre wohl was möglich gewesen, doch fehlte in den entscheidenden Situationen ein wenig die Konstanz", so Karsten Lehmann nach den ersten drei Spielen.
Im Folgenden konnte sich dann leider "nur" noch Jan Borsutzki im 2. Einzel durchsetzen.
Bastian Zimmermann nach dem Spiel: "Die Mannschaft aus Refrath hat super gespielt, aber in der einen oder anderen Situation hätten wir kleine Schwächen noch etwas besser ausnutzen können. Dann wäre vielleicht sogar eine Sensation drin gewesen. Aber mit dem ersten Saisonpunkt sind wir erst einmal sehr zufrieden."
Positiv herauszunehmen ist wohl - gerade am Sonntag - Jan Borsutzki. Im Doppel, aber vor allem im 2. Einzel gegen Kai Waldenberger spielte er unaufgeregt und konstant "seinen Stiefel runter" und sicherte so - mit Hilfe der Damen - den "kleinen Sieg" der Berliner.
Weiter geht es Ende November mit zwei Heimspielen in der Samariterstraße. Am 26.11.16 ist der STC BW Solingen zu Gast, während am Sonntag, dem 27. November der TV Emsdetten zu Gast in der Hauptstadt sein wird.

Nach den Spieltagen zwei und drei: Zwei Spiele, null Punkte

Sa 8.10. 2016 SG EBT Berlin – Blau-Weiss Wittorf 1:6
So 9.10.2016 TSV Trittau II – SG EBT Berlin 6:1

 

EBT-Pressemitteilung
(10.10.16) Null Punkte sind eine traurige Bilanz des vergangenen Zweitligawochenendes für SG EBT Berlin. Mit null Punkten aus den vergangenen drei Spielen rangiert die 1. Mannschaft der Berliner derzeit auf dem letzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga Nord. "Das kann uns natürlich nicht zufrieden stellen, aber wir haben gerade einmal 3 von 14 Spielen absolviert. Wir müssen uns noch steigern, aber das wird schon noch kommen", sucht Kapitän Karsten Lehmann nach einer Erklärung.
Es lief nicht rund gegen Wittorf
Bereits am Samstag sollte es nicht rund in der Berliner Samariterstraße laufen. Die noch immer verletzte Lisa Baumgärtner wurde erneut von Anja Buchert aus dem Regionalliga-Team ersetzt. Doch Lisa Deichgräber und Anja Buchert konnten zusammen keinen Punkt für die Heimmannschaft ergattern. In vier Sätzen mussten sie sich Küspert & Saniru geschlagen geben. Parallel dazu suchten die Altmeister Karsten Lehmann & Bastian Zimmermann weiterhin nach ihrer Form in dieser Saison. Was im ersten Satz noch sehr gut aussah, glich im zweiten und dritten eher einer ernüchternden Leistung. "Damit dürfen und werden wir nicht zufrieden sein. Langsam müssen wir liefern, sonst wird es immer schwerer", zeigt sich Bastian Zimmermann nach dem Spiel kritisch. Leider konnten an diesem Tag auch Tim Dettmann & Robert Franke nicht gewinnen, sodass es nach den Doppeln bereits 0:3 aus Sicht der Gastgeber stand.
Lichtblick sollte im Anschluss daran eigentlich Lisa Deichgräber im Dameneinzel sein, doch nach zwei souveränen Sätzen verlor sie überraschend den Faden und musste sich letztlich Stine Küspert mit 2:3 Sätzen geschlagen geben.
Besser machte es das neu formierte Gemischte Doppel mit Tim Dettmann & Anja Buchert. Sie zeigten eine tolle Leistung und siegten in vier Sätzen gegen Völker & Saniru. Die Schlusspunkte setzten die Herreneinzel. Robert Franke erwischte einen super Tag gegen den Favoriten Sebastian Schöttler, konnte seine Leistung über lange Zeit halten, verlor am Ende allerdings knapp in vier Sätzen. Im zweiten Herreneinzel kam Oliver Witte zum Einsatz. Der "alte Mann" hatte eine wirklich schwierige Aufgabe gegen Lucas Bednorsch - Wittorfer Neuzugang aus Bayern - zu lösen. In vielen Situationen überraschte Oliver seinen Gegner mit schnellem und präzisen Spiel, konnte die Niederlage in drei Sätzen aber nicht verhindern. Endstand: 1:6.
Heimfahrt aus Trittau mit leeren Händen
Der Sonntag ließ Böses vermuten. Die letzten Spiele beim TSV Trittau gingen alle mächtig in die Hose. "Wenn wir sagen, dass Trittau auswärts nicht zu unseren Lieblingsgegnern zählt, wäre das leicht untertrieben", sagt Karsten Lehmann mit einem Lächeln. Die Berliner erwischten aber einen überraschend guten Start und siegten im 1. Herrendoppel (Lehmann & Zimmermann vs. Strehse & Seifert). Parallel dazu konnte der Gastgeber aus Trittau postwendend mit dem Damendoppel ausgleichen. Mit Robert Franke & Jann Raupach versuchte sich das neue zweite Doppel an Kämnitz & Zander, musste sich aber am Ende etwas überraschend deutlich geschlagen geben. "Wir haben super begonnen, haben dann aber nicht mehr zu unserem Spiel gefunden. Das war sehr ärgerlich", zeigt sich Robert Franke nach dem Spiel selbstkritisch. Besser wollte es Robert im zweiten Einzel gegen Jonathan Persson machen. Aber auch hier verlief der Spielverlauf sehr ähnlich. Nach starkem ersten Satz kam Gegner Persson immer besser ins Spiel und siegte am Ende verdient.
Im Dameneinzel und im Mixed war an diesem Tag nicht viel zu holen, da die Trittauer auf beiden Positionen Neuzugänge zum Einsatz brachten. Somit wusste man schnell, dass die SG EBT Berlin auch diesmal mit leeren Händen nach Berlin fahren musste. Denn auch im 1. Herreneinzel konnte Tim Dettmann gegen Patrick Kämnitz für keine Überraschung sorgen. Endergebnis: 1:6.

Vor den Spieltagen zwei und drei: Gast beim diesjährigen Heimdebüt in der Samariterstraße in BW Wittorf

EBT-Pressemitteilung

 

Samstag, 8.10.2016 14 Uhr: SG EBT Berlin – Blau-Weiss Wittorf
Sonntag, 9.10.2016 14 Uhr: TSV Trittau II – SG EBT Berlin
(6.10.16) Nach dem Fehlstart in die Zweitligasaison möchte die 1. Mannschaft der SG EBT Berlin vieles besser machen. Ob dies gelingt, entscheidet sich am kommenden Wochenende. Mit einem Heimspiel starten die Berliner in das Bundesligawochenende und treffen auf alte Bekannte. "Blau-Weiß Wittorf ist ein Gegner, dem wir mit viel Respekt begegnen. Sie haben sich über all die Jahre als fester Bestandteil der 2. Bundesliga Nord etabliert und konnten sich in dieser Saison sogar noch einmal verstärken", gibt Karsten Lehmann eine erste Einschätzung.
Keine Chance nach dem verpatzten Spiel in Gifhorn?
"Das würde ich so nicht sagen, aber alle müssen noch eine Schippe drauflegen, damit das Heimdebüt nicht in die Hose geht. Wir hoffen auf eine grandiose Kulisse bei uns zu Hause und dass unsere Fans die Samariterstraße einmal mehr in einen Hexenkessel verwandeln. Da hat es dann jeder Gegner schwer", zeigt sich Bastian Zimmermann kritisch, aber motiviert.
Gäste noch stärker als in der letzten Saison?
Der Gast auf Wittorf konnte sich auf einigen Schlüsselpositionen im Vergleich zur letzten Saison verbessern. Mit Bjarne Geiss schaffte es ein junges Talent, Stammspieler im ersten Team zu werden. Lucas Bednorsch - ein Zuzug aus dem Süden - ist ein richtiger Allrounder, der auf allen Positionen eine Verstärkung ist. Auch im Damenbereich wurde zugeschlagen, und mit Sannatasah Saniru ist ein echter Glücksgriff gelungen. Mit Etablierten wie Sebastian Schöttler, Rafal Hawel, Jan-Collin Strehse und auch Stine Küspert wird das Team komplettiert.
Kann sich die SG EBT steigern?
In jedem Fall ist leistungstechnisch noch Luft nach oben. Bei Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann fehlt noch ein wenig die Matchpraxis und auch der Rest des Teams muss sich noch finden. Mit der Verletzung von Lisa Baumgärtner waren die Berliner bereits am ersten Spieltag zu Veränderungen gezwungen. Neu im Team ist Hoffnungsträger und Wiederkehrer Tim Dettmann, der immer noch ein hohes Maß an Qualität in die Mannschaft bringt.
Und am Sonntag in Trittau?
Der Sonntag wird ähnlich aufreibend wie der erste Spieltag in Gifhorn, nur mit einem stärkeren Gegner. Im Auswärtsspiel fährt die SG EBT Berlin morgens nach Trittau. Die Erstligareserve der Norddeutschen konnte am ersten Spieltag mit 4:3 gegen BW Wittorf gewinnen. Auch sie verfügen über ein äußerst unangenehmes und ausgeglichenes Team. Lediglich Priskila Siahaya fällt ein wenig aus dem Rahmen, denn das gesamte Team ist sonst mit deutschen Talenten gespickt. "In Trittau wird es wie immer ein harter Kampf, aber wir haben uns fest vorgenommen, die Negativserie am Sonntag zu stoppen", gibt sich der Kapitän kämpferisch.

Nach dem 1. Spieltag: Niederlage zum Saisonauftakt in Gifhorn

25.9.2016 BV Gifhorn – SG EBT Berlin 5:2

 

EBT-Pressemitteilung
(26.9.16) Der erste Spieltag der frischen Zweitligasaison könnte bereits Weichen gestellt haben. Im direkten Duell gegen den Kontrahenten im Abstiegskampf muss die SG EBT Berlin eine bittere Pille schlucken und mit einem 2:5 die Heimreise antreten. „Heute war leider noch keiner unserer Spieler bei hundert Prozent“, konstatierte Spielertrainer und Kapitän Karsten Lehmann.
Auch Karsten selbst konnte an der Seite von Bastian Zimmermann im 1. Herrendoppel nicht zufrieden mit seiner Leistung sein. Die beiden verloren gegen Niesner & Vatanirappel in glatten drei Sätzen. „Es fehlten uns vor allem die Standards, die auf diesem Niveau spielentscheidend sind“, analysierte Bastian Zimmermann das Geschehen.
Ähnlich erging es dem neu zusammengesetzten Damendoppel mit Lisa Deichgräber & Anja Buchert. Letztere sprang spontan für die am Fuß verletzte Lisa Baumgärtner ein. Auch Lisa und Anja mussten sich in drei Sätzen geschlagen geben.
Die Hoffnung brachten dann Robert Franke & Jann Raupach zurück ins Spiel, als sie gegen Friedenstab & Joop sicher und souverän auftraten und den Anschlusspunkt sicherten. Als gar Lisa Deichgräber in Dameneinzel gegen die Jugendspielerin Alicia Molitor den Ausgleich einfuhr, keimte neue Hoffnung im Team der Berliner auf. Diese wurde allerdings jäh gedämpft, als parallel das Mixed mit Zimmermann & Buchert und das 2. Herreneinzel mit Jann Raupach immer wieder Höhen und Tiefen erlebten, am Ende aber trotzdem keinen Punkt auf die Anzeigetafel zauberten. 2:4 der Zwischenstand.
Dem Endstand von 2:5 konnte auch Robert Franke im 1. Herreneinzel nichts mehr entgegensetzen. Sichtlich frustriert musste die SG EBT Berlin die Heimreise antreten und wird sich besonders hart auf das Heimdebüt am 8. Oktober gegen BW Wittorf vorbereiten.


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