Mitteilungen des 1. BC Beuel

Liga-Zugehörigkeit: 1. Bundesliga wieder seit der Saison 1999/2000

Website: www.bcbeuel.de

Nach dem 10. Spieltag: Kantersieg in Freystadt

Dienstag, 10.1.2017  TSV Freystadt – 1. BC Beuel 0:7
   

Von Andreas Kruse
(11.1.17) Zum Auftakt der Rückrunde hat der 1. BC Beuel beim TSV Freystadt einen 7:0-Kantersieg eingefahren und damit drei wichtige Zähler geholt.
Nachdem das Beueler Team im zurückliegenden Jahr 2016 von Verletzungen und Krankheiten gebeutelt war, fieberte Teammanager Maximilian Schneider dem neuen Jahr voller Zuversicht entgegen. Zwar musste er beim ersten Spiel im neuen Jahr auf Birgit Overzier und Akshay Dewalkar verzichten. Doch beide Spieler waren von vorne herein nicht für einen Einsatz vorgesehen gewesen.
Einen Tag vor der Partie am Dienstagabend erreichte Schneider dann die nächste Hiobsbotschaft. Patrick MacHugh hatte Probleme mit den Rotatoren im Rücken und war gezwungen abzusagen. MacHugh, der inzwischen gut im Team angekommen ist, bedauerte seinen Ausfall außerordentlich. Schneider hingegen war sichtlich konsterniert: „Es ist schon bitter, ich hatte auf 2017 gehofft, und es geht so weiter wie im vergangenen Jahr.“
Dass der Ausfall MacHughs an diesem Abend kein großer Wermutstropfen war, verdankten die Gelb-Schwarzen auch Daniel Hess. Der 18-Jährige sprang kurzfristig für MacHugh ein und gewann mit Erik Meijs das 2. Herrendoppel gegen Johannes Pistorius und Lukas Schmidt 11:9 9:11 11:8 und 11:4. Parallel boten Eva Janssens & Hannah Pohl eine gute Leistung im Damendoppel. Gegen Julia Kunkel & Nanna Vainio hieß es nach vier Sätzen 11:5 11:8 8:11 und 11:9.
Max Weißkirchen & Raphael Beck zogen dann mit ihrem Sieg im 1. Herrendoppel nach. Sie rangen Oliver Roth & Pawel Pietryja mit 11:8 11:7 5:11 und 11:8 nieder. Luise Heim ging im Dameneinzel gegen Nanna Vainio über die volle Distanz. Sie revanchierte sich für die Hinspiel-Niederlage mit einem 11:5 9:11 13:11 6:11 und 11:5-Erfolg und bescherte dem Beueler Team bereits den Siegpunkt.
Doch das war den jungen Wilden an diesem Abend nicht genug. Auf der Welle des Erfolgs schwebend, sicherte Erik Meijs den fünften Punkt für sein Team. Gegen Lukas Schmidt gewann er 11:6 9:11 11:3 und 11:5.
Auch Eva Janssens & Raphael Beck spielten sich während des Mixed immer mehr in einen Rausch. Sie bezwangen Julia Kunkel & Pawel Pietryja 12:10 11:8 und 11:2. Mit dem sechsten Punkt für die Gelb-Schwarzen stand der höchste Saisonsieg bereits fest, der zudem mit drei Zählern für die Tabelle belohnt wurde.
Das abschließende 2. Herreneinzel hatte für Max Weißkirchen eine wichtige psychologische Komponente. Nach monatelanger Krankheitspause war es für ihn das erste Einzel, das er im Rahmen eines Wettkampfs spielte. Und so mühte er sich sichtlich gegen Hannes Gerberich. Weißkirchen biss sich aber ins Spiel und gewann nach fünf Sätzen mit 11:7 8:11 11:9 7:11 und 11:7.
„Unser erklärtes Ziel war, aus Freystadt mit etwas Zählbarem wieder nach Hause zu fahren“, so Beuels Teammanager Maximilian Schneider. “Wir hatten im Vorfeld, auch aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Patrick MacHugh, eine deutlich knappere Partie erwartet. Daniel Hess hat ihn heute großartig vertreten.“ Der Schlüssel zum Erfolg sei aber letztlich eine geschlossene Teamleistung gewesen.
Mit dem Erfolg im Rücken, kann die Beueler Mannschaft voller Zuversicht auf die kommenden Aufgaben blicken. Denn schon in der kommenden Woche geht das Rennen um einen der sechs Play-off-Plätze in die heiße Phase.
Am Samstag, den 21. Januar 2017, empfängt der 1. BC Beuel um 16 Uhr den direkten Konkurrenten 1. BV Mülheim um 16 Uhr in der Erwin-Kranz-Halle. Tags darauf geht die Reise zum amtierenden Deutschen Meister 1. BC Bischmisheim. „Wenn alles gut geht“, so Schneider, „können wir für beide Partien zum ersten Mal in dieser Saison auf unsere beste Mannschaft zurückgreifen“.

Der 1. BC Beuel erhielt von Badminton Europe den Silber-Status als zertifiziertes Trainingszentrum

Von Andreas Kruse

(27.12.16) Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk hat der 1. BC Beuel von der Badminton Europe Confederation (BEC) erhalten. Richard Vaughan, der Vorsitzende der BEC High Performance Commission und BEC Manager Jeroen van Dijk übermittelten die frohe Nachricht, dass der 1. BC Beuel ab sofort den Silber-Status als "Badminton Europe certificated Training Centre" führen darf. Das geschah parallel zum Aufenthalt von BEC Future Star Ronja Stern.

Lesen Sie Weihnachtsgeschenk der Badminton Europe Confederation bei bcbeuel.de.

Nach den Spieltagen acht und neun: Sieg und Niederlage zum Ende der Hinrunde

Sa 17.12.2016   FC Langenfeld – 1. BC Beuel 3:4
So 18.12.2016   1. BC Beuel – TV Refrath 1:6
   

Von Bärbel Dähling
(19.12.16) Mit elf Punkten auf Platz sieben in der Tabelle geht das Team des 1. BC Beuel in die relativ kurze Winterpause. Von den neun Spielen in der Hinrunde konnten die Gelb-Schwarzen vier gewinnen und mussten fünf verloren geben. An den beiden Spieltagen des vierten Advents-Wochenendes kamen ein Sieg und eine nur auf dem Papier deutliche 1:6-Niederlage hinzu.
Beim Aufsteiger FC Langenfeld holten die Beueler am Samstag einen 4:3-Sieg und heimsten zwei Punkte ein; das Gastspiel gegen den Lokalrivalen vom TV Refrath ging am Sonntag mit 1:6 zu Ende.
Verletzung von Erik Meijs überschattete letzten Spieltag
Viel schwerer als das verlorene Derby gegen die Gäste aus Refrath wirkt für den 1. BC Beuel die Verletzung von Erik Meiijs. Der „fliegende Holländer“, Nr. eins in den Niederlanden und Nr. eins in Beuel, musste in seinem Einzel gegen den frischgebackenen Gewinner der Irish Open, Fabian Roth (21), im dritten Satz verletzt die Segel streichen. Physio-Experte Gerhard „Gerri“ Malz leistete sofort mehr als erste Hilfe. Doch aus der Bilanz, die Teammanager Maximilian Schneider wenig später zog, klang große Sorge heraus: „Wir fürchten, dass Erik Meijs sich die Achillessehne zumindest angerissen hat.“ Genaue Untersuchungen müssen nun Klarheit bringen.
Verletzungen prägen schon seit einer ganzen Weile das Geschehen bei den Rechtsrheinischen: So hatte sich Einzelspielerin Luise Heim jüngst beim Turnier in Rom eine Zerrung im rechten Oberschenkel eingehandelt und verzichtete auf ihren Einsatz in Langenfeld. Tags darauf fühlte sie sich stark verbessert, hatte auch dank des Hilfe des Masseurs keine Schmerzen mehr und trat gegen die Irin Chloe Magee an. Die ist in ihrem Heimatland im Einzel und Mixed stärkste Spielerin, hatte gegen die Beuelerin keine Chance. Heim gewann glasklar in drei Sätzen (11:5 11:9 11:4).
Auch das Herrendoppel mit Erik Meijs & Patrick MacHugh hatte zum Auftakt der Begegnung die große Chance auf einen Durchmarsch in drei Sätzen. 11:7 und 11:5 endeten die beiden ersten zwei Sätze für die Gastgeber. Vor allem Patrick MacHugh ließ seine Stärke aufblitzen, wenn er schnell und gezielt das Netz suchte, um Meijs in eine gute Angriffsposition zu bringen. Knapp verloren die Gastgeber Satz drei, ruckzuck dann auch ihre mentale Kraft und ihr Selbstbewusstsein. Das machte die Gegner Fabian Roth & Fabian Holzer immer fitter. Die ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und gewannen die Sätze drei, vier und fünf.
Auf dem Feld nebenan, beim Damendoppel von Birgit Overzier & Hannah Pohl, stand es auf des Messers Schneide. Knapp 9:11 ging der erste Satz verloren. Die anderen wurde immer erst in der Verlängerung mit 15:14, 12:14 und 12:14 entschieden, doch die Damen aus Refrath hatten das glücklichere Ende für sich.
Spannung pur boten die Rechtsrheinischen den zahlreich erschienenen engagierten Zuschauern am vierten Advent. Das war kein Nachmittag für schwache Nerven. „So kann's gehen“, resümierte auch Beuels Vereinschef Roland Maywald nach dem abschließenden Mixed, das die Gastgeber in fünf Sätzen abschreiben mussten, „da gibt es schöne Spiele, aber am Ende kommt wenig hinten 'raus.“
Max Weißkirchen kehrte zurück
Für einen Lichtblick sorgte Max Weißkirchen, der gegen Langenfeld im Doppel mit Raphael Beck seinen ersten Auftritt nach vier Monaten Pause hatte und direkt einen glatten Dreisatz-Sieg verbuchen konnte.
Tags darauf gegen Refrath lief es zwar auf einen Niederlage hinaus, doch sein Biss und sein Wille sind unverkennbar. Wenn jetzt die Kondition verbessert wird und das richtige Aufbautraining am Stützpunkt in Saarbrücken Früchte trägt, kann es nur in eine Richtung gehen: nach oben. Weißkirchen trat jeweils nur im Doppel an. Zusätzliche Einzel wären zu viel gewesen. So mussten am Samstag Asher Richardson und am Sonntag Christopher Klauer antreten.
Beuels zweite Mannschaft sorgt derweil in der Regionalliga West für Furore. Das Team verabschiedete sich am Samstagabend mit einem 8:0-Sieg von ihren Brühler Gegnern und steht seit dem Beginn der Hinrunde ungeschlagen an der Tabellenspitze.
Die "Erste" muss am Samstag, 21. Januar 2017, wieder aufs Feld: Dann kommt die Mannschaft vom 1. BV Mülheim in die Erwin-Kranz-Halle. Spielbeginn ist um 16 Uhr.

Vor den Spieltagen acht und neun: Langenfeld und Refrath - zwei Klassiker für den 1. BC Beuel

Von Andreas Kruse
 

Sa 17.12.2016 14 Uhr: FC Langenfeld - 1. BC Beuel
So 18.12.2016 14 Uhr: 1. BC Beuel - TV Refrath
(15.12.16) Für den 1. BC Beuel steht in der Bundesliga am Wochenende der Abschluss der Hinrunde an. Nach dem „schwarzen Dienstag“ gegen den 1. BC Düren wollen die Gelb-Schwarzen vor der Weihnachtspause noch einmal weitere wertvolle Punkte sammeln.
Auf die Beueler Mannschaft warten zwei absolute Klassiker.
Zunächst steht am Samstag das Traditionsduell beim FC Langenfeld an (14 Uhr Sporthalle Konrad-Adenauer- Gymnasium, Langenfeld). Am Sonntag empfangen die Beueler den TV Refrath zum Lokalderby (14 Uhr Erwin-Kranz-Halle, Bonn-Beuel).
So klangvoll die Namen beider Duelle auch sind, unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen nicht sein. Der FC Langenfeld, Aufsteiger zu dieser Saison, steht mit nur einem Punkt aus sieben Partien auf dem letzten Tabellenplatz. Der TV Refrath kann bereits 16 Zähler vorweisen und steht punktgleich mit Tabellenführer Bischmisheim und dem Zweitplatzierten aus Düren auf Rang drei.
Zwischen den beiden Gegnern steht momentan der 1. BC Beuel mit neun Zählern auf Rang fünf. Gezeichnet von den beiden Langzeit-Ausfällen Max Weißkirchen und Raphael Beck, zeigte die Mannschaft teilweise überragende Vorstellungen, um kurz darauf wieder auf den Boden der Tatsachen geholt zu werden.
Ginge es nach Teammanager Maximilian Schneider, soll damit bald Schluss sein: „Wir rechnen fest damit, dass Raphael Beck uns am Wochenende zur Verfügung stehen wird. Nach überstandener Erkältung erreichte er am vergangenen Wochenende bei den Irish Open das Halbfinale im Herrendoppel mit Peter Käsbauer. Das lässt hoffen.“
Auch mit dem ersten Saisoneinsatz von Max Weißkirchen rechne er momentan. Weißkirchen sei zwar noch nicht wieder in Bestform, absolviere aber seit einigen Wochen ein Aufbautraining und stünde auch schon wieder auf dem Platz.
Sicher ausfallen wird hingegen Akshay Dewalkar, der sich momentan in Indien befindet. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Erik Meijs. „Erik hatte bereits beim letzten Bundesliga-Spiel mit Rückenproblemen zu kämpfen und musste seine Turnierstarts in den vergangenen zwei Wochen absagen. Ich hoffe sehr darauf, dass er am Wochenende wieder belastbar ist.“
Aufgrund der vielen Unwägbarkeiten sei eine Prognose nicht leicht, so Schneider: „Gegen Langenfeld sind wir allein schon aufgrund der Tabellensituation Favorit und müssen dort irgendwie gewinnen, um unsere Play-off-Ambitionen aufrecht zu erhalten.“
Tags darauf setzt er auf die Unterstützung der heimischen Fans: „Lokalduelle sind immer etwas Besonderes, da kann die Stimmung den Unterschied machen. Refrath ist klarer Favorit. Wenn meine Mannschaft das als Ansporn versteht, befreit aufspielen zu können, ist vielleicht etwas drin.“

Vor dem 7. Spieltag: Hochspannung in Beuel ist beim Besuch des Tabellendritten Düren garantiert

Von Bärbel Dähling
 

Dienstag, 29.11.2016 19 Uhr: 1. BC Beuel - 1. BC Düren
(28.11.16) Etwas ist schon vor Beginn klar: Es wird sehr eng. 1. BC Beuel gegen BC Düren - so heißt die Begegnung in der Bundesliga am Dienstag, 29. November 2016. Wenn um 19 Uhr in der Beueler Erwin-Kranz-Halle an der Limpericher Straße 141 der Schiedsrichter das erste Spiel aufruft, wird es auf alle Fälle spannend werden.
Beide Mannschaften haben an den bislang absolvierten sechs Spieltagen jeweils drei gewonnen und drei verloren. Die Dürener mit dem besseren Endergebnissen, so dass sie immerhin schon 13 Punkte auf ihrem Konto haben und in der Tabelle auf Rand drei verzeichnet sind. Gastgeber Beuel belegt momentan mit neun Punkten Rang vier. Und das kommt so: Bekanntlich werden in der obersten deutschen Spielklasse seit Beginn der Saison mit dem dazugekommenen zweiten Herrendoppel sieben Matches pro Spieltag ausgetragen. Mit dem Wegfall des Unentschiedens wurde das Wertungssystem geändert, um bis zum Ende einer Begegnung die Spannung aufrecht zu erhalten.
Für einen 7:0-oder 6:1-Erfolg gibt es drei Punkte. 5:2- oder 4:3-Siege bringen zwei Punkte. Eine 3:4-Niederlage einen Punkt.
Spannung ist programmiert: Die Gelb-Schwarzen von der rechten Rheinseite können personell aus dem Vollen schöpfen. Möglicherweise kommt auch Max Weißkirchen nach seiner langen Zwangspause zurück. Er ist zu seiner großen Freude bereits wieder im Training.
Ob er spielt, und wenn ja, was, wird kurzfristig entschieden. „Unser Ziel ist es, gegen Düren zu gewinnen“, gibt Teammanager Maximilian Schneider die Losung aus. Dass das schwer wird, ist ihm nur allzu bewusst. „Denn Düren steht nicht umsonst so weit oben in der Tabelle.“
Die Chancen stehen seiner Ansicht nach 50:50. Er hofft vor allem auf Beuels starke Herrenriege in den Doppeln und im Einzel. Wer im Einzelnen gegen wen antritt, ist noch nicht klar. Außer: Hannah Pohl soll im Damendoppel möglichst viele Punkte sammeln.
Schön wäre, wenn bei der etatmäßigen Beueler Einzelspielerin Luise Heim der Knoten platzt, der in dieser Saison bislang reichlich festgezurrt schien. Sie wird wohl gegen Dürens Neuzugang, Maria Ulitina aus der Ukraine, antreten.
Beuels erster Mann, der Niederländer Erik Meijs, bekommt es mit Kai Schäfer zu tun. Der 23-Jährige kann auf eine ähnlich positive Bilanz verweisen wie Meijs.

Nach dem 6. Spieltag: Beuel erfüllte das Pflichtprogramm in Neuhausen

So 30.10.2016 TSV Neuhausen-Nymphenburg – 1. BC Beuel 3:4
   

Von Andreas Kruse
(31.10.16) Der 1. BC Beuel hat am sechsten Spieltag der Bundesligasaison den nächsten Sieg eingefahren. Beim TSV Neuhausen-Nymphenburg gab es nach zweieinhalb Stunden Spielzeit einen 4:3-Erfolg.
Grundlage des Erfolgs waren einmal mehr die starken Herrendoppel. Raphael Beck & Akshay Dewalkar gewannen das erste Herrendoppel gegen Krasimir Yankov & Przemyskaw Szydlowski in drei Sätzen (11:7 11:6 11:8).
Spannender machten es im zweiten Herrendoppel Erik Meijs & Patrick MacHugh. Gegen Tobias Wadenka & Manuel Heumann hatten sie den besseren Endspurt und siegten in fünf Sätzen mit 11:7 15:14 10:12 8:11 und 11:8.
Auch die Beueler Damen gingen über die volle Distanz. Birgit Michels & Eva Janssens hatten im Gegensatz zu ihren männlichen Teamkollegen am Ende allerdings knapp das Nachsehen. Sie unterlagen Natalya Voytsekh & Kaja Stankovic mit 9:11 11:3 9:11 11:4 und 8:11.
Einen schweren Stand hatte Luise Heim gegen die österreichische Teilnehmerin an den olympischen Spielen, Elisabeth Baldauf. In drei Sätzen verlor sie 7:11 8:11 und 9:11.
Unterdessen sicherte Erik Meijs den nächsten Punkt. Nachdem er den ersten Satz gegen Tobias Wadenka 11:4 gewonnen hatte, musste der Neuhausener im zweiten Satz beim Stand von 8:3 für Erik Meijs verletzungsbedingt aufgeben.
Für den Siegpunkt sorgte etwas überraschend Akshay Dewalkar im zweiten Herreneinzel. Der Doppelspezialist übertrumpfte Krasimir Yankov: 8:11 11:5 12:10 und 11:4.
Im abschließenden Spiel des Tages, dem Mixed, versäumten es Raphael Beck & Eva Janssens für einen höheren Sieg zu sorgen. Sie verloren gegen Manuel Heumann und Elisabeth Baldauf mit 8:11 5:11 11:9, 11:8 und 7:11.
Beuels Kapitänin Birgit Michels sah mit dem 4:3-Erfolg lediglich die Pflicht erfüllt: „Ich bin froh, dass wir heute gewonnen haben. Es war ein knappes Spiel. Wir hatten uns vorher mehr ausgerechnet. Leider konnten nicht alle ihre Leistung abrufen“, zog die erfahrenste Beuelerin kurz nach Spielende ihr Fazit.
Mit dem Sieg hat der 1. BC Beuel den vierten Platz in der Tabelle gefestigt. Am Dienstag, 29. November 2016, kommt es in der Erwin-Kranz-Halle zum Aufeinandertreffen der direkten Tabellennachbarn. Um 19 Uhr beginnt die Partie gegen den 1. BC Düren, derzeitiger Dritter.

Vor dem 6. Spieltag: 1. BC Beuel reist mit Ambitionen nach Neuhausen

Von Andreas Kruse
 

So 30.10.2016 14 Uhr: TSV Neuhausen-Nymphenburg – 1. BC Beuel
(27.10.16) In der Bundesliga steht für den 1. BC Beuel die nächste Auswärtspartie an. Am Sonntag (30. Oktober 2016) treten die Rechtsrheinischen beim TSV Neuhausen-Nymphenburg an.
Im neunten Münchner Stadtbezirk möchte Teammanager Maximilian Schneider mit seinem Team die nächsten Punkte einfahren.
Ungarn beeinflusst Aufstellung
Die Vorzeichen mit etwas Zählbarem wieder die Heimfahrt anzutreten, stehen gut. „Abgesehen von Max Weißkirchen, der weiterhin fehlt, sind alle Spieler fit“, so Schneider. Wer letztlich zum Zuge kommt, hängt auch davon ab, wie weit Erik Meijs, Akshay Dewalkar und Patrick MacHugh bei den Hungarian International kommen. Dort werden am Sonntag die Finals gespielt.
Die Favoritenrolle scheint dennoch relativ klar verteilt zu sein. Beuel steht derzeit auf Tabellenplatz vier, während Neuhausen auf dem neunten und somit vorletzten Platz rangiert. Doch auch die Münchner haben sich zur neuen Spielzeit ordentlich verstärkt, dass die Differenz in der Tabelle nicht unbedingt aussagekräftig ist.
Mit Elisabeth Baldauf und David Obernosterer wurden zwei österreichische Olympia-Teilnehmer hinzugewonnen. Zur Stärkung der Doppel wurden Przemyskaw Szydlowski und Krasimir Yankov verpflichtet.
„Um uns weiterhin in der Spitzengruppe zu etablieren, ist ein Sieg Pflicht“, so Teammanager Schneider. Man müsse aber von Anfang bis Ende konzentriert zu Werke gehen, damit am Ende auch „etwas Zählbares“ mit auf die Heimreise genommen werden kann.

Nach dem 5. Spieltag: 5:2-Sieg gegen die Oberpfälzer aus Freystadt

Di 4.10.2016 1. BC Beuel – TSV Freystadt 5:2
   

Von Bärbel Dähling
(5.10.16) 19 bis 21.40 Uhr: Die Partie des 1. BC Beuel zu Hause gegen die weitgereisten Gäste vom TSV Freystadt war kein leichter oder schneller Spaziergang. 5:2 hieß es am Ende für die Beueler Schwarz-Gelben bei 17:10-Sätzen und 256:225-Punkten. Das Ergebnis ist klarer, als es der Spielverlauf war. Auf alle Fälle wurde den Besuchern der Erwin-Kranz-Halle einiges an Spannung geboten.
Die Geschichte des Spiels: Raphael Beck feierte seinen Einstand in dieser Saison nach längerer Verletzungspause, und – zunächst das Wichtigste: Er hatte auch nach seinem Match keine Schmerzen – spielte mit Akshay Dewalkar das erste Herrendoppel. Gegen Hannes Gerberich und Pawel Pietryja machte die beiden Doppelspezialisten in Diensten des 1. BC Beuel relativ kurzen Prozess. Und das, obwohl die beiden bisher nie zusammen trainiert oder gespielt haben. Das macht große Hoffnung für die Zukunft. Nach drei Sätzen (11:4 15:13 11:6) hieß es 1:0 für Beuel.
Gleichzeitig fertigten die Beuelerinnen Lisa Kaminski & Hannah Pohl ihre Gegnerinnen Nanna Vainio & Julia Kunkel ebenfalls in nur drei Sätzen mit 11:6 11:9 und 11:6 ab. Klasse. Souverän. 2:0 für Beuel.
Luise Heim hatte es wenig später mit der Finnin Nanna Vainio im Einzel zu tun und verbuchte den ersten Satz mit 11:7 für sich. Zu acht verlor sie den zweiten und auch den dritten mit 10:12. Der Fluss war weg und der Faden gerissen. 4:11 im vierten brachte den Freystädtern den ersten Sieg: Stand 2:1.
Patrick MacHugh & Daniel Hess in seinem zweiten Einsatz für die erste Mannschaft machten es im zweiten Herrendoppel reichlich spannend und bescherten den Trommlern auf beiden Seiten Großeinsatz: Johannes Pistorius & Florian Waffler für die Oberpfälzer holten sich Satz eins und zwei, gaben Satz drei und vier ab, und so musste das Doppel im fünften Satz entschieden werden. Bis zum 9:9 war alles offen. Die Beueler holten ihren zehnten Punkt, und als Pistorius anschließend einen Ball ins Netz schlug, war das 3:1 für Beuel gesichert.
Erik Meijs, Beuels Mann an Nummer eins, ließ seinem Gegenüber Hannes Gerberich beim 11:3 11:5 und 11:5 nicht viel Gelegenheit zur Freunde über Punktgewinne und konnte sich anschließend wieder warm einpacken. 4:1 für Beuel.
Patrick Scheiel ist ein weiterer Neuzugang beim 1. BC Beuel und hatte in der Bundesliga Premiere im zweiten Herreneinzel. Mit dem Polen Pawel Pietryja stand er keinem einfachen Gegner gegenüber. Außerdem galt es, das Lampenfieber zu überwinden. Doch der junge Mann aus Bayern gewann sogar einen Satz gegen die Nervosität und den Polen, doch am Ende musste er eine Niederlage akzeptieren. Stand: 4:2.
Kein Punkt für die Gäste
Zum Abschluss galt es für die Rechtsrheinischen zu verhindern, dass die Gäste mit einem Sieg im Mixed auch einen Pluspunkt in der Tabelle mit nach Hause nehmen. Um exakt 21.08 Uhr zischte der erste Federball übers Netz beim abschließenden Mixed zwischen Eva Janssens & Akshay Dewalkar und Julia Kunkel & Johannes Pistorius jenseits des Netzes. Mit einem schnellen Satzgewinn (11:7) ging's los.
Doch die fehlende Routine zwischen Eva und ihrem Partner war unübersehbar. Kein Wunder, waren die zwei auch erstmals zum Mixed angetreten. Ergo holten sich die Gäste die Sätze zwei und drei. Mit einem 11:9 schafften die Beueler den Ausgleich. Mit 11:4 siegten sie auch im fünften Satz, machten somit den 5:2-Endstand perfekt und verhinderten, dass die Oberpfälzer einen Pluspunkt entführen.
Teammanager Maximilian Schneider machte hernach eine zufriedene Miene und freute sich, dass Raphael Beck „seinen Einsatz gut überstanden hat und der Mannschaft mehr Sicherheit gibt“ und die Youngsters ihre Chancen genutzt und ihre Einsätze gerechtfertigt hätten.
Kapitänin Birgit Michels übrigens verfolgte das Match nach ihrem Arbeitstag bei der Bundeswehr in Sachen Sportförderung von der Bank der Coaches.
Am 30. Oktober steht der nächste Bundesliga-Spieltag an, auswärts beim TSV Neuhausen. Das nächste Heimspiel ist erst am 29. November gegen den 1. BC Düren.

Nach dem 4. Spieltag: Enttäuschter 1. BC Beuel verliert in Trittau 2:5

So 2.10.2016 TSV Trittau – 1. BC Beuel 5:2
   

Von Bärbel Dähling
(3.10.16) Außer Spesen nichts gewesen für die Spieler des 1.BC Beuel bei ihrem Ausflug in den Norden. Am vierten Spieltag musste sich das Team von Kapitänin Birgit Michels mit einer 2:5-Niederlage gegen den TSV Trittau zufrieden geben. Teammanager Maximilian Schneider und seine Truppe waren nach der rund zweistündigen Partie entsprechend enttäuscht. Denn mit zumindest einem Pünktchen hatten alle Beueler schon gerechnet.
Und es fing für die Schwarz-Gelben vom Rhein im ersten Herrendoppel so verheißungsvoll an. Beuels Nummer eins Erik Meijs und der Inder Akshay Dewalkar gewannen den ersten Satz gegen Nikolaj Persson & Ary Trisnanto sehr deutlich und hatten im Verlauf auch in den Sätzen drei und vier Satzbälle. Doch es hat nicht sollen sein.
Es war symptomatisch für das Spiel, dass „wir die knappen Sachen gegen das Gastgeberteam, das komplett antreten konnte, alle verloren haben“, resümierte Schneider und gab die Losung aus: „Abhaken, nach vorne gucken, besser machen!“
Birgit Michels & Eva Janssens mussten ihr Damendoppel gegen Kilasu Ostermeyer & Iris Tabeling in vier Sätzen abgeben, und Beuels zweites Herrendoppel Patrick MacHugh & Christopher Klauer - Raphael Beck hatte kein Okay für einen Einsatz bekommen - kassierten bei 20 eigenen Punkten in drei Sätzen so etwas wie eine Packung von Jonathan Persson & Milosz Bochat.
Meijs holte ersten Punkt
Ganz anders Erik Meijs gegen Trittaus neue Nummer eins Mikael Westerbäk: Der schwedische Nationalspieler hatte gegen den fliegenden Holländer keine Chance. Erik Meijs präsentierte sich in guter Form, machte kaum Fehler und gab nie die Kontrolle über das Spiel ab. Und endlich das erste gewonnene Spiel für Beuel.
Im Dameneinzel nahm Luise Heim der 19-jährigen Indonesierin Priskila Siahaya, die die „beste Spielerin der Welt“ werden will, wie sie als persönliches Ziel angibt, den ersten Satz zu sechs ab. Doch danach wollte die Beuelerin schnell Punkte machen. Zu schnell. Luise Heim war zu ungeduldig gegen die quirlig agierende Gegnerin, die gerade einmal 155 Zentimeter misst.
Ersatzspieler Christopher Klauer konnte im Einzel gegen Ary Trisnanto sogar einmal in Führung gehen, verlor zwei Sätze nur knapp, unterlag letztlich klar in drei Sätzen.
Dass das gemischte Doppel ihre Stärke ist, zeigte Birgit Michels diesmal wieder gemeinsam mit Akshay Dewalkar gegen Trittaus Neuzugänge Iris Tabeling und Milosz Bochat. In drei Sätzen machten die Rechtsrheinischen mit 11:6 11:5 und 11:4 kurzen Prozess mit dem gegnerischen Paar. Doch der Mixed-Sieg reichte nur zum 2:5-Endstand.
Wie meinte der Manager in Anlehnung an einen anderen Spruch? Aufstehen, abhaken, Staub abputzen, Krone richten und Dienstag gegen Freystadt gewinnen. Um 19 Uhr fliegen die ersten Bälle in der Erwin-Kranz-Halle an der Limpericher Straße.

Vor den Spieltagen vier und fünf: Beuel will unbequeme Gegner nicht unterschätzen

Von Pressesprecherin Bärbel Dähling
 

Sonntag, 2.10.2016 14 Uhr: TSV Trittau – 1. BC Beuel
Dienstag, 4.10.2016 19 Uhr: 1. BC Beuel – TSV Freystadt.
(30.9.16) Eine Art englische Woche steht dem Bundesliga-Team des 1. BC Beuel bevor. Am Sonntag müssen die Rechtsrheinischen im Norden beim TSV Trittau antreten. Badminton wird in der 8400-Seelen–Gemeinde zwischen Hamburg und Lübeck ganz groß geschrieben. Mit rund 200 Mitgliedern, darunter fast zwei Drittel Kinder und Jugendliche, ist die Badmintonsparte des TSV Trittau eine der größten in Schleswig-Holstein.
Wenn sein Sprunggelenk ausgeheilt ist und er grünes Licht von Ingo Kindervater, seinem Stützpunkt-Trainer in Saarbrücken, bekommt, wird Beuels Doppel-Ass Raphael Beck sein Comeback in der Bundesliga geben. Wieder mit dabei sein soll die klasse Einzelspielerin Luise Heim, die jüngst krank das Bett hüten musste. Kapitänin Birgit Michels führt die Mannschaft, die sich am Samstag auf die Reise macht und einen Zwischenstopp in Bremen einlegt, an.
Eva Janssens, der indische Doppelspezialist Akshay Dewalkar, Neuzugang Patrick MacHugh, Erik Meijs und Raphael Beck gehören ebenfalls zum Kader gegen Trittau. Kann Beck nicht spielen, rückt Nachwuchsspieler Christopher Klauer nach. Der hat bei seinem Bundesliga-Debüt am ersten Spieltag in der „Ersten“ wahrlich Blut geleckt und ist sich sicher, „dass die Bundesliga genau das ist, wo ich spielen will“.
Trittau mit neuen Spielern
Die Entscheidung, wie im Detail für die Partie gegen die Nordlichter aufgestellt wird, fällt erst vor Ort in allerletzter Minute, so Teammanager Maximilian Schneider. Er ist der Meinung, dass seine Gelb-Schwarzen gegen den Siebtplatzierten der vergangenen Saison „schon in der Lage sein sollten zu gewinnen“.
Die Gastgeber, die in der neuen Spielzeit einen Sieg gegen Neuhausen-Nymphenburg und knappe Niederlagen gegen Freystadt und Meister Bischmisheim eingefahren haben, verfügen über viele neue Spieler mit Westerbäck, Bochat, Castillo, Penalver und Ostermeyer. Daher ist es für Schneider schwer, eine Prognose abzugeben. „Trittau ist in jedem Fall nicht zu unterschätzen und recht unbequem zu spielen“, ergänzt er.
Dienstag gegen Aufsteiger
Der fünfte Spielltag folgt bereits am Dienstag. Dann sind die Beueler Gastgeber und spielen ab 19 Uhr in der heimischen Erwin-Kranz-Halle gegen das Team des TSV Freystadt. Der Vizemeister der vergangenen Saison in der zweiten Bundesliga Süd ist in die erste Liga aufgestiegen und hat sich sehr gut verstärkt, weiß der Manager zu berichten. Im Spiel gegen den anderen Aufsteiger FC Langenfeld siegten die Freystädter knapp, auch gegen Trittau gab es einen Sieg, gegen Düren mussten sie eine 0:7-Niederlage hinnehmen. Sonntag ist der derzeitige Tabellenführer Refrath im oberpfälzischen Freystadt zu Gast.
Am Dienstag geht Beuel als Favorit in die Begegnung. Fällt Raphael Beck aus, bekommt Daniel Hess erneut eine Chance, und möglicherweise pausiert Birgit Michels, und „die jungen wilden Mädels“ kommen zum Zug.

Nach dem 3. Spieltag: Der 1. BC Beuel entführte drei Punkte aus Lüdinghausen

So 25.9.2016 SC Union Lüdinghausen – 1. BC Beuel 1:6
   

Von Franziska Andre
(26.9.16) Am dritten Spieltag hat der 1. BC Beuel beim SC Union 08 Lüdinghausen einen 6:1-Auswärtserfolg gelandet. Trotz des kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfalls von Luise Heim gelang der Mannschaft ein deutlicher Sieg. Die beiden Herrendoppel und auch das Damendoppel konnten gewonnen werden und waren - wie erhofft - der Schlüssel zum Erfolg.
Nach zwei verlorenen Sätzen sah es eigentlich eher nach einem Sieg für die Gastgeber aus, aber Akshay Dewalkar & Patrick MacHugh schafften es, bei ihrer Doppel-Premiere den Spieß umzudrehen und die folgenden drei Gewinnsätze für sich zu entscheiden.
Die Damen machten es nicht ganz so spannend: Birgit Michels & Eva Janssens gewannen gegen Karin Schnaase & Yvonne Li souverän in drei Sätzen. Im zweiten Herrendoppel mussten Erik Meijs & Lukas Resch über fünf Sätze gehen, um einen weiteren Spielpunkt für Beuel zu sichern.
Nachdem sie den ersten Satz in der Verlängerung abgeben mussten, gewannen sie mit 11:7 und 11:3 die Sätze zwei und drei. Nick Fransman & Christoph Schnaase brachten sich mit dem gewonnenen vierten Satz zurück ins Spiel. Meijs und Resch behielten aber die Nerven und holten so den dritten Sieg für ihr Team.
Im Dameneinzel sprang Doppel- und Mixed-Spezialistin Eva Janssens kurzfristig für die mit Fieber im Bett liegende Luise Heim ein. Gegen Olympia-Teilnehmerin Karin Schnaase schlug sie sich zwar bestens, konnte sich gegen die amtierende Deutsche Meisterin im Dameneinzel aber nicht durchsetzen. Das war der erste Punkt für Lüdinghausen, Zwischenstand war 3:1.
Weiter ging es mit dem zweiten Herreneinzel. Team-Neuzugang MacHugh bewies nach dem gewonnen Doppel einmal mehr, dass er eine Bereicherung für das Team ist und holte mit einem schnellen Drei-Satz-Sieg den zweiten Punkt.
Mixed diesmal erfolgreich
Der Sieg war den Bonnern damit schon sicher - jetzt ging es darum, noch den dritten Punkt zu holen. Im Mixed versuchten Birgit Michels & Akshay Dewalkar sich nach den bisherigen Niederlagen daran, das Mixed diesmal für die Beueler zu entscheiden. Der Auftakt gelang ihnen nicht ganz wie geplant, Robert Blair & Yvonne Li gewannen 7:11. Ab dem zweiten Satz waren Michels & Dewalkar aber voll da und gewannen zum ersten Mal gemeinsam.
Im letzten Spiel traf Erik Meijs auf Josche Zurwonne. Der „fliegende Holländer“ machte seinem Namen alle Ehre und gewann souverän mit 11:1 11:1 und 11:5.
Mit dem Endergebnis von 6:1 war der dritte Spieltag der bislang erfolgreichste der neuen Saison. So kann es am nächsten Spieltag (Sonntag, 2. Oktober) in Trittau weitergehen. Dann hoffentlich auch wieder mit Luise Heim und Raphael Beck, der sich derzeit im Aufbautraining befindet.

Vor dem 3. Spieltag: Beuel will mit starken Doppeln in Lüdinghausen punkten

Ein Schotte spielt seit dieser Saison für des 1. BC Beuel: Patrick MacHugh. Foto: Beuel

Von Pressesprecherin Bärbel Dähling
 

So 25.9. 14 Uhr SC Union Lüdinghausen – 1. BC Beuel
Mit einer Auswärtspartie gegen den SC Union Lüdinghausen geht es für die Badmintonspieler des 1. BC Beuel am Sonntag in der Bundesliga weiter. Gegen den Zweiten der vergangenen Saison hofft Teammanager Maximilian Schneider, dass Beuel mit vier starken Doppeln antreten kann. Daumen drücken heißt es für Raphael Beck, der wieder ins Training eingestiegen ist.
Eva Janssens, die mit Barbara Bellenberg (Emsdetten) die Brazil Open im Damendoppel gewonnen und mit der deutschen Hochschulmannschaft (zu der auch Luise Heim gehörte) bei der Studenten-WM im russischen Ramenskoje nahe Moskau den fünften Platz erreichte, wird am dritten Spieltag ins Damendoppel rutschen. Da sie derzeit einen guten Lauf hat, stehen die Chancen gut.
An ihre jüngsten erfolgreichen Doppel-Auftritte wollen auch Beuels indischer Doppelspezialist Akshay Dewalkar (27) und Erik Meijs in der 24.000-Einwohner-Stadt südwestlich von Münster anknüpfen.
Der Manager hat zur weiteren Aufstellung noch nicht viel verraten, da am Sonntag zeitgleich die zweite Beueler Mannschaft in Bottrop antreten muss und im belgischen Herstal ein großes Junioren-Turnier mit starker Beueler Beteiligung ausgetragen wird,
Mit dabei ist erstmals auf Beueler Seite Neuzugang Patrick MacHugh. Der Doppelspezialist aus Schottland ist Nationalspieler, 1,83 m groß, Rechtshänder und 24 Jahre alt. Er trainiert am Nationalstützpunkt in Glasgow, wenn er nicht gerade auf Turnierreise ist. „Patrick werden sicher nicht viele auf der Rechnung gehabt haben“, so Schneider. „Er ist noch relativ jung und weiterhin im Entwicklungsprozess. Dennoch gehört er in unserem Team fast zu den Ältesten.“
Dass MacHugh kein unbeschriebenes Blatt ist, spiegelt sich auch in seinen Turnierergebnissen mit Landsmann Martin Campbell wider. Die beiden stehen aktuell auf Platz 57 der Weltrangliste. Der Neuzugang kann es kaum erwarten, dass die Saison endlich losgeht: „Ich wollte schon immer in einer Spitzen-Mannschaft in einer der Top-Ligen spielen und hoffe Beuel dabei helfen zu können, möglichst weit zu kommen. Ich freue mich schon, Teil des Teams zu sein.“
Gegner Lüdinghausen startete mit zwei Niederlagen
Zum Saisonstart verlor der Vizemeister aus Lüdinghausen beide Partien beim Meister Bischmisheim (2:5) und gegen den TV Refrath (3:4). Ganz mit leeren Händen stand der deutsche Vizemeister wegen der neuen Punkteregelung nicht da, ergatterte einen Punkt und liegt nach den beiden ersten Spieltagen auf Rang neun der Tabelle. Trainer Christoph Schnaase hatte hernach kein allzu negatives Fazit gezogen und meinte: „Die beiden Niederlagen sind kein Beinbruch, das Team muss und wird sich noch finden.“ Als nicht ganz unproblematisch könnte sich allerdings der dünne Lüdinghauser Spielerkader entpuppen.
Mit der Verpflichtung MacHughs hat der BC Beuel auf den neuen Spielmodus in der Badminton-Bundesliga reagiert. Erste und zweite Liga sollten angeglichen werden, um so eine höhere Durchlässigkeit zu schaffen. Da die Erstligisten nicht wieder zurück auf acht Spiele pro Spieltag wollten und die Zweitligisten nicht bereit waren auf sechs Spiele zu verkürzen, kam der Kompromiss heraus, sieben Spiele auszutragen. Für die Erstligisten kommt mit der Neuerung das zweite Herrendoppel dazu.

1. BC Beuel: (v.l.) Sebastian Strödke, Patrick MacHugh, Physiotherapeut Gerhard Malz, Erik Meijs, Birgit Michels, Lukas Resch, Eva Janssens, Akshay Dewalkar. Foto: BC Beuel

Nach dem ersten Doppelspieltag: Beuel heimste zwei Punkte aus zwei Spielen ein

Szenen aus dem Beueler Heimspiel gegen Meister Bischmisheim: Erik Meijs (l.) und Akshay Dewalkar,
...Birgit Michels und Akshay Dewalkar,
...Lukas Resch (l.) und Daniel Hess. Fotos: 1. BC Beuel

10.9.2016 1. BV Mülheim – 1. BC Beuel 4:3 (in Cloppenburg)
11.9.2016 1. BC Beuel – 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim 3:4 

 

Begegnungen gegen Mülheim und Bischmisheim gingen mit jeweils 3:4 verloren
Von Pressesprecherin Bärbel Dähling
(12.9.16) Bonns Bundesligist 1. BC Beuel ist mit zwei knappen Niederlagen in die neue Saison gestartet. Das Spiel gegen den 1. BV Mülheim, das am Samstag im norddeutschen Cloppenburg ausgetragen wurde, verloren die Beueler 3:4. Dasselbe Ergebnis erzielten die schwarzgelben Rechtsrheinischen bei ihrem ersten Heimspiel am Sonntag. Ausgerechnet der amtierende Deutsche Meister 1. BC Bischmisheim war in die Erwin-Kranz-Halle gekommen. Aber der hatte alles andere als leichtes Spiel.
Raphael Beck und Max Weißlirchen fielen aus
Und das, obwohl, wie bereits am Vortag, in der Beueler Mannschaft einige verletzungsbedingte Personallücken gestopft werden mussten. So hatte sich zwei Tage vor Saionsstart Raphael Beck wegen einer Knochenhautentzündung im Fuß abgemeldet, und Max Weißkirchen fällt aufgrund des Pfeifferschen Drüsenfiebers und einer Herzmuskelentzündung wohl noch bis zum Ende des Jahres aus.
Zugleich musste der Kader wegen des in dieser Spielzeit neu hinzugekommenen zweiten Herrendoppels aufgestockt werden. Was tun?
BC-Chef Roland Maywald und Manager Maximilian Schneider entschieden sich, weiteren Nachwuchsspielern eine Chance zu geben, und die Youngsters Christopher Klauer, Lukas Resch und Daniel Hess kamen so zu ihrer Premiere im Badminton-Oberhaus. Das Trio machte seine Sache prima und Maywalds Freude über "ein erfolgreiches Wochenende angesichts der Ersatzlösungen" war vor allem auf das Trio gemünzt. Schneider war begeistert vom Teamspirit und sieht in den jungen Spielern großes Potenzial.
Einen Punkt - so die neue Regel - konnte der 1. BC Beuel aus Cloppenburg mit nach Hause nehmen. Nach dem guten Start mit dem gewonnenen ersten Herrendoppel, dem Damendoppel und dem Dameneinzel wäre sogar noch mehr drin gewesen. Die Entscheidung fiel im ersten Herreneinzel, das hauchdünn in fünf Sätzen verloren ging.
Neuzugang aus Indien
Neben dem Youngster-Trio gab ein Neuzugang aus Indien seine Visitenkarte ab. Und das machte der Doppelspezialist Akshay Dewalkar in beeindruckender Weise. Der 27-jährige Inder gehört zu den besten Doppelspielern seines Landes und belegt derzeit mit seinem Partner Pranaav Jerry Chopra Rang 30 der Weltrangliste. In seinem Doppel mit Erik Meijs gegen die erfahrenen Bischmisheimer Doppelspezialisten Michael Fuchs und Dieter Domke erkämpfte sich Dewalkar einen Ball mit einem Becker-Hecht und brachte den noch übers Netz. Logisch, dass er wieder angespielt wurde - vermeintlich wehrlos.
Doch diesmal erwischte er den Ball im Sitzen und spielte ihn zurück - erfolgreich. Spätestens als er auch beim dritten Anspiel den Federball mehr oder weniger sitzend retournierte, und Beuel den Punkt machte, spielte sich der Vollbartträger in die Herzen der Beueler Fans. Die Zuschauer sprangen auf und belohnten ihn mit einem langen und kräftigen Applaus.
(siehe dazu auch das Video:
https://www.facebook.com/bcbeuel/videos/1170880586301405/)
Neuerdings wird ein Satz bis 11 gespielt, und derjenige gewinnt, der drei Sätze für sich entschieden hat. Das erste Herrendoppel holten die Beueler in vier Sätzen, im zweiten Herrendoppel unterlagen Daniel Hess und Lukas Resch glatt gegen Marc Zwiebler und Marcel Reuter. Während Birgit Michels und Lisa Kaminski im Damendoppel ihren Gegnerinnen Samantha Barning und Isabell Herttrich via Dreisatz-Sieg keine Chance ließen, zog Luise Heim im Einzel gegen Olga Konon in vier Sätzen letztlich den Kürzeren. Tags zuvor gegen Gayle Mahulette hatte sie einen klaren Sieg einstreichen können.
Lukas Resch unterlag Urgestein Dieter Domke in vier Sätzen.
Meijs bezwang Zwiebler
Beuels erster Mann Erik Meijs musste im Einzel, wie schon am Samstag gegen Niluka Karunaratne, über die volle Distanz gehen, also über fünf Sätze, und zwar gegen den gebürtigen Beueler Marc Zwiebler.
Die Sätze eins und zwei sicherte sich der fliegende Holländer jeweils in der Verlängerung. Die Sätze drei und vier gab Meijs, der nun am Mülheimer Stützpunkt und demnächst im Leistungszentrum in Saarbrücken trainiert, deutlich ab. Um sich im entscheidenden fünften Satz von seiner besten Seite zu zeigen. Mit Geduld und Übersicht, Ruhe und Kraft wehrte er sogar zwei Matchbälle ab und gewann gegen den früheren Europameister mit 13:11 im fünften Satz.
So stand es vor dem abschließenden Mixed 3:3. Ein Spielstand, mit dem die wenigsten Anhänger der Schwarz-Gelben zuvor gerechnet hatten. Birgit Michels und Akshay Dewalkar hatten letztlich gegen das eingespielte Duo Michael Fuchs und Isabel Herttrich keine Chance und unterlagen in vier Sätzen.
In zwei Wochen steht der nächste Bundesliga-Spieltag an. Dann müssen die Beueler am 25. September nach Lüdinghausen.

Akshay Dewalkar komplettiert den Beueler Bundesligakader

Akshay Dewalkar. Foto: 1. BC Beuel.

Von Bärbel Dähling

 

(14.06.2016) Der Bundesligakader des 1. BC Beuel ist nun vollständig. Teammanager Maximilian Schneider hat in den vergangenen Tagen die letzten Formalitäten geklärt und jetzt den zweiten und vorläufig letzten Neuzugang unter Vertrag genommen.

Akshay Dewalkar wird in der kommenden Spielzeit, die Anfang September beginnt, im Trikot der Gelb-Schwarzen aufschlagen. Der 27-jährige Inder gehört zu den besten Doppelspielern seines Landes und belegt derzeit mit seinem Partner Pranaav Jerry Chopra Rang 30 der Weltrangliste. „Wir sind sehr froh, dass Akshay sich für uns entschieden hat“, so Teammanager Schneider. „Er hat nach einer neuen Herausforderung gesucht und wollte unbedingt einmal in Deutschland spielen. So hat es sich ergeben, dass er am Bundesstützpunkt in Saarbrücken trainieren kann und uns für die Meisterschaftsspiele zur Verfügung steht.“

Auch der Neuzugang freut sich bereits auf die neue Herausforderung: „Deutschland hat eine sehr ausgeprägte Vereinskultur bei gleichzeitig starker Rivalität zwischen den Vereinen. Ich hoffe, dass es mir viel bringt, diese hochintensiven Spiele zu absolvieren und gleichzeitig in Deutschland zu trainieren“, so Dewalkar. Obgleich er mehrere Angebote hatte, hat sich Dewalkar für den 1. BC Beuel entschieden: „Mein neuer Verein hat eine reichhaltige Tradition und eine großartige Arbeitsmoral. Beuel hat exzellente Doppelspieler, was für mich bei meiner Entscheidung eines der ausschlaggebenden Kriterien war. Zudem hat sich Maximilian Schneider sehr um mich bemüht, so dass ich das Gefühl hatte, hier am meisten wertgeschätzt zu werden.“

Mit Dewalkar hat Schneider bereits den zweiten Doppelspezialisten innerhalb weniger Tage verpflichtet. Zuvor war der Wechsel des Schotten Patrick MacHugh zum 1. BC Beuel veröffentlicht worden. Der Bedarf an Doppelspielern ist vor allem einer Änderung der Regeln geschuldet. In der kommenden Saison werden in der 1. Badminton-Bundesliga – wie auch dann in der 2. Bundesliga – sieben Spiele pro Meisterschaftsspiel ausgetragen. Für die Erstligisten kommt ein 2. Herrendoppel hinzu. „In der aktuellen Transferphase ist eine unglaublich hohe Bewegung im Spielermarkt zu beobachten, gerade im Bereich der Doppelspieler. Wir haben frühzeitig den Markt sondiert und einige Gespräche geführt“, so der Teammanager. Er sei froh, zwei so vielversprechende Spieler für den 1. BC Beuel verpflichtet zu haben. Gleichzeitig gelang es ihm, die bisherigen Leistungsträger und Talente an den Verein zu binden.

Bei den Damen kann Schneider in der kommenden Saison erneut auf Birgit Michels, Eva, Janssens, Hannah Pohl, Lisa Kaminski und Luise Heim zurückgreifen. Auf Herrenseite stehen neben Akshay Dewalkar und Patrick MacHugh Erik Meijs, Max Weißkirchen und Raphael Beck im Aufgebot.

Zuversichtlich blickt der Teammanager in Richtung der neuen Spielzeit: „Wir müssen abwarten, was sich bei den anderen Erstligisten in den kommenden Wochen noch personell ergibt. Für die kommende Saison haben wir einen schlagkräftigen Kader zusammen, der im Vergleich zur abgelaufenen Saison noch einmal etwas stärker sein dürfte, sodass es unser Anspruch sein muss, in die Play-offs einzuziehen.“ Dies sagt Schneider auch im Hinblick auf eine Regeländerung in Bezug auf den Play-off-Modus: Die ersten Zwei der Hauptrunde ziehen direkt ins Halbfinale ein. Dieses wird im Rahmen eines Final-Four-Turnieres an einem zentralen Ort ausgetragen. Zusätzlich dort antreten dürfen der Sieger der Play-off-Viertelfinalbegegnungen des Dritten gegen den Sechsten sowie des Vierten gegen den Fünften. In der vergangenen Spielzeit erreichte der 1. BC Beuel den vierten Platz.

„Jeremy“ Zheng Yi Kok ist neuer Vorstand BEcTC/B.A.B.B.

V.l.: Zheng Yi Kok und Martin Lemke. Foto: 1. BC Beuel.

Von Bärbel Dähling

 

(07.06.2016) Endlich ist er da! Am vergangenen Sonntag landete Zheng Yi Kok, von allen nur „Jeremy“ genannt, wohlbehalten am Köln/Bonner Flughafen. Nach monatelanger, intensiver Vorbereitung ist der 1. BC Beuel stolz, einen weiteren wichtigen Personalgewinn präsentieren zu können.

Durch Beschluss des Gesamtvorstands wurde der 28-jährige Malaysier zum Vorstand BEcTC (Badminton Europe certificated Training Centre)/B.A.B.B. (Badminton-Akademie Bonn-Beuel) ernannt und hat bereits seine neue hauptamtliche Tätigkeit angetreten.

Jeremy Kok bringt – trotz seines jungen Alters – viel Erfahrung mit, die in der Kombination im Badmintonsport nahezu einzigartig sein dürfte. Geboren und aufgewachsen in Malaysia, hat er die Sportart in einem Umfeld kennengelernt, in dem Badminton unangefochtener Volkssport ist. Er selbst hatte eine Karriere als Profi begonnen, musste diese aber früh wegen einer schweren Verletzung beenden. Jeremy Kok absolvierte ein Marketing-Studium an der Universität Herfordshire in Großbritannien und arbeitete danach als Trainer in Malaysia, auf den Philippinen und in Neuseeland.

„Jeremy Kok hat die Entwicklung des Badmintonsports schon in den verschiedensten Regionen der Welt beobachtet. Er kennt die hohen Intensitäten und Trainingsumfänge, die in Asien normal sind, bestens. Deswegen sind unsere Spieler total gespannt, seine Trainingsmethoden kennenzulernen“, so Martin Lemke, der Beueler Cheftrainer. „Zugleich weiß er ganz genau, wieso unsere Sportart in Asien so unglaublich populär ist und an welchen Stellschrauben in ‚Badminton-Entwicklungsländern' gedreht werden muss, um eine breitere Resonanz bei der Bevölkerung zu erzielen.“

Der Neuzugang war nach 20-stündiger Reise erst einmal sichtlich erschöpft, zeigte aber sofort vollen Einsatz und besuchte seine Schützlinge beim Wettkampf um die 1. NRW-Einzelrangliste in Solingen. Dennoch war er überglücklich, endlich angekommen zu sein: „Ich werde sicher noch ein wenig Zeit brauchen, um mich hier einzugewöhnen, kann es aber kaum erwarten, mit dem großartigen Team hier die neuen Aufgaben anzugehen. Beuel bietet einiges an Potenzial – und viel Arbeit liegt noch vor uns.“

Patrick MacHugh verstärkt die Bundesligamannschaft

Patrick MacHugh. Foto: 1. BC Beuel.

Von Bärbel Dähling

(03.06.2016) Zwar beginnt die neue Badminton-Bundesligasaison erst im September. Doch bereits jetzt kann der Badminton-Bundesligist 1. BC Beuel seinen ersten Neuzugang präsentieren. Der schottische Nationalspieler Patrick MacHugh wird in der kommenden Saison den Tabellenvierten der abgelaufenen Spielzeit verstärken.
Der 1,83 m große Rechtshänder ist 24 Jahre alt, Doppelspezialist und trainiert am Nationalstützpunkt in Glasgow, wenn er nicht gerade auf Turnierreise ist. „Patrick werden sicher nicht viele auf der Rechnung gehabt haben“, so Beuels Teammanager Maximilian Schneider. „Er ist noch relativ jung und weiterhin im Entwicklungsprozess. Dennoch gehört er in unserem Team fast zu den Ältesten.“
Mit der Verpflichtung MacHughs reagiert Schneider auf eine Neuerung des Spielmodus in der Badminton-Bundesliga. 1. und 2. Liga sollten angeglichen werden, um so eine höhere Durchlässigkeit zu schaffen. Da die Erstligisten nicht wieder zurück auf acht Spiele pro Spieltag wollten und die Zweitligisten nicht bereit waren auf, sechs Spiele zu verkürzen, kam der Kompromiss heraus, sieben Spiele auszutragen. Für die Erstligisten kommt mit der Neuerung ein 2. Herrendoppel dazu.
Nach dem Abgang von Andreas Heinz einen neuen Doppelspezialisten zu holen, lag damit nahe. „Wir haben Patricks Leistungen auf den internationalen Turnieren schon seit längerer Zeit beobachtet. Patrick ist ein Gestalter auf dem Platz, der das Doppel lenkt und gerne das Netz sucht. Seine Spielweise bietet uns gute Möglichkeiten, ihn sowohl mit Raphael Beck als auch mit Max Weißkirchen einzusetzen, die lieber aus dem Hinterfeld agieren“, so der Teammanager.
Dass MacHugh kein unbeschriebenes Blatt ist, spiegelt sich auch in seinen Turnierergebnissen mit Landsmann Martin Campbell wider. Die beiden stehen aktuell auf Platz 57 der Weltrangliste. Der Neuzugang kann es kaum erwarten, dass die Saison endlich losgeht: „Ich wollte schon immer in einer Spitzen-Mannschaft in einer der Top-Ligen spielen und hoffe Beuel dabei helfen zu können, möglichst weit zu kommen. Ich freue mich schon, alle zu treffen und Teil des Teams zu sein.“

Ein Bayer für Beuel

Patrick Scheiel. Foto: 1. BC Beuel.

Von Bärbel Dähling

 

(02.05.2016) Cheftrainer Martin Lemke ist schon vorab hochzufrieden. Denn mit Patrick Scheiel kommt ein wahres Badmintontalent zum 1. BC Beuel. Der am 6. Oktober 1998 geborene Rechtshänder hat zuletzt in der 2. Bundesliga Süd für den TSV Neubiberg/Ottobrunn gespielt und wechselt nun aus Bayern ins Rheinland. „Patrick Scheiel wird ab Sommer in Mülheim und teils bei uns trainieren und hat seine letzte Jugendsaison noch vor sich.“ Der Cheftrainer ist der Ansicht, dass der beim PTSV Rosenheim großgewordene Bayer „sehr gut in unser Team passt und sich durch den dann gesetzten Fokus auf Badminton gut entwickeln wird“.

Lemke, der den Neuzugang von gemeinsamen Wettkämpfen als Coach kennt, freut sich und ist sich sicher: „Der Patrick wird unser Regionalligateam verstärken!“ Und was sagt der zum Wechsel in die Gegend nördlich des Weißwurstäquators? „Ich freu' mich natürlich riesig, in so einem professionell organisierten Verein spielen zu können!“ Er ist zuversichtlich, sich beim 1. BC Beuel ideal weiterentwickeln zu können und fügt hinzu. „Ich hoffe natürlich, mein persönlicher Ehrgeiz hilft der Mannschaft in der kommenden Saison, die gesteckten Ziele zu erreichen.“ Über seine Eltern ist der 17-Jährige zum Badminton gekommen und hat schon im Alter von sechs Jahren sein erstes Turnier gespielt. Olympia ist sein ganz großer Traum, „und durch den Wechsel nach Beuel und zum Stützpunkt Mülheim kann ich ja nun an den Traum glauben.“ Da passt sein persönliches Motto: „Es geht immer noch ein bisschen was.“ In diesem Sinne herzlich willkommen im Rheinland beim 1. BC Beuel.


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